18:44 - 14. Spielminute

Gelbe Karte (Schalke)
M. Kaminski
Schalke

18:49 - 18. Spielminute

Spielerwechsel (Schalke)
Ranftl
für Aydin
Schalke

19:02 - 32. Spielminute

Gelbe Karte (Hannover)
Trybull
Hannover

19:53 - 63. Spielminute

Spielerwechsel (Hannover)
Muroya
für Krajnc
Hannover

19:53 - 64. Spielminute

Spielerwechsel (Hannover)
Ondoua
für Beier
Hannover

20:04 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Schalke)
Pieringer
für Bülter
Schalke

20:04 - 74. Spielminute

Gelbe Karte (Hannover)
Dehm
Hannover

20:08 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Hannover)
Hansen
für Zieler
Hannover

20:11 - 81. Spielminute

Gelbe Karte (Schalke)
Pieringer
Schalke

20:15 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (Schalke)
Churlinov
für Zalazar
Schalke

20:16 - 86. Spielminute

Spielerwechsel (Hannover)
Stolze
für Maina
Hannover

20:16 - 86. Spielminute

Spielerwechsel (Hannover)
Weydandt
für Trybull
Hannover

20:25 - 90. + 5 Spielminute

Tor 0:1
M. Kaminski
Linksschuss
Vorbereitung Palsson
Schalke

H96

S04

2. Bundesliga

Hannover-Schalke 0:1 | Kaminski trifft ganz spät

Zieler verletzt - Aydin früh raus

Schalker Last-Minute-Sieg: Königsblauer Held Kaminski

Pech gehabt: Mehmet Can Aydin (3.v.li.) trifft den linken Pfosten.

Pech gehabt: Mehmet Can Aydin (3.v.li.) trifft den linken Pfosten. picture alliance/dpa

96-Trainer Jan Zimmermann musste links hinten auf Hult verzichten. Der Schwede hatte das Abschlusstraining frühzeitig abgebrochen und fiel aus. Für ihn lief Krajnc auf. Es war der einzige Wechsel im Vergleich zum 0:0 in Nürnberg vor der Länderspielpause.

Schalkes Coach Dimitrios Grammozis tauschte nach dem 3:0 gegen Ingolstadt ebenfalls einmal: Palsson kehrte nach abgesessener Sperre zurück und verdrängte Flick auf die Bank.

Aydin im doppelten Pech

10. Spieltag

Spieler des Spiels
Hannover 96

Ron-Robert Zieler Tor

1,5
Spielnote

Das Spiel lebte hauptsächlich vom Offensivgeist der Schalker, die mit ihrem Paukenschlag in der Nachspielzeit das insgesamt eher mittelmäßige Duell etwas aufwerteten.

3
Tore und Karten

0:1 M. Kaminski (90' +5, Linksschuss, Palsson)

Hannover 96
Hannover

Zieler1,5 - Dehm5 , M. Franke3, Börner4, Krajnc4 - Trybull3,5 , S. Ernst4,5, Kerk5, Beier4,5 , Maina5 - Hinterseer5

FC Schalke 04
Schalke

Fraisl3 - Thiaw3, Itakura2,5, M. Kaminski2 - Aydin , Palsson2,5, Ouwejan2,5, Zalazar4 , Drexler3,5 - Terodde4, Bülter4

Schiedsrichter-Team
Benjamin Cortus

Benjamin Cortus Röthenbach a. d. Pegnitz

3
Spielinfo

Stadion

HDI Arena

Zuschauer

39.500

Ein Hauch von Bundesliga-Atmosphäre wehte in der HDI Arena, die mit rund 40.000 Zuschauern gut gefüllt war. Die sahen ein anfangs recht flottes Spiel, in dem die Schalker den besseren Start hatten. Sie kamen zu mehr Ballbesitz, wirkten mit ihrem immer wieder forcierten Flügelspiel strukturierter und wurden nach zwölf Minuten erstmals vorstellig vor 96-Keeper Zieler.

Aydin fehlte jedoch das letzte Quäntchen Glück, der 19-Jährige traf nur den linken Pfosten - und hatte kurz darauf abermals Pech, als er sich ohne Einwirkung eines Gegenspielers am linken Oberschenkel verletzte und ausgewechselt werden musste (Ranftl, 18.).

Schalke machte zwar den besseren Eindruck, Hannover schien aber keineswegs apathisch, vielmehr lauerten die Roten auf Konter und waren nach Ballgewinnen darauf aus, das Mittelfeld schnell zu überbrücken - oft wurde dabei auf das altbewährte Mittel des langen Balls zurückgegriffen, was die Schalker Defensive wiederum nicht sonderlich vor Probleme stellte.

Zieler erst bärenstark, dann verletzt raus

In Aktion: Ron-Robert Zieler bei einer seiner Paraden.

In Aktion: Ron-Robert Zieler (re.) bei einer seiner Paraden. picture alliance/dpa

Es dauerte bis zur 28. Minute, ehe die 96er erstmals für erhöhten Puls im Schalker Lager sorgten: Hinterseers zu schwacher Fallrückzieher stellte unter dem Strich allerdings kein großes Problem für S04-Torhüter Fraisl dar. Weil auch dessen hannoversches Pendant Zieler in diesem zunehmend umkämpften Spiel mit einer Ausnahme (Ouwejan, 42.) nicht wirklich geprüft wurde, ging es torlos in die Kabinen.

Schalkes Terodde hatte in diesem Spiel die Chance, sich mit einem Treffer zum alleinigen Rekordtorjäger der 2. Liga zu mausern und ausgerechnet 96-Klublegende Dieter Schatzschneider endgültig hinter sich zu lassen. Der 33-Jährige war in Hälfte eins unter dem Radar geflogen, tat dies auch nach Wiederanpfiff und wird weiter auf seinen Rekord warten müssen.

Das hieß aber nicht, dass es keine gefährlichen Abschlüsse zu sehen hab: Kaminski (53.) und Drexler (54.) etwa näherten sich der Führung an, beide verzweifelten jedoch an Zieler. Den 96-Torhüter ereilte dann aber das Verletzungspech. Ohne Fremdeinwirkung verletzte er sich an der linken Wade und musste knapp eine Viertelstunde vor Schluss für Hansen ausgewechselt werden. Zu diesem Zeitpunkt stand es nach Torschüssen übrigens 22:1 für Schalke!

Schalke schlägt spät zu - und verlängert die Zu-null-Siegesserie

Die Knappen waren drückend überlegen, offensiv aber eben nicht zwingend. So sah es schon nach einem 0:0 aus, doch mit der quasi letzten Aktion des Spiels wurde das noch abgewendet: Drexlers Flanke von links verlängerte Palsson per Kopf in die Mitte, wo Kaminski den Ball mit der Hacke annahm und dann gekonnt mit links in die Maschen zum verdienten 1:0-Siegtreffer vollstreckte (90.+5).

Die späte Niederlage müssen die Roten nun aus den Köpfen kriegen, da schon bald das nächste Duell mit einem Aufstiegskandidaten ansteht. Am Sonntag, den 24. Oktober, geht's für die Roten in Regensburg weiter (13.30 Uhr). Tags zuvor empfangen die Knappen Dynamo Dresden zum Topspiel (20.30 Uhr) - und peilen den vierten Zu-null-Sieg hintereinander an.

(Nicht mehr verwenden) Rekordtorjäger der 2. Liga