2. Bundesliga

Hamburgs Offensive läuft auch ohne Terodde

HSV in Torlaune und seit neun Spielen ungeschlagen

Hamburgs Offensive läuft auch ohne Terodde

Die Entscheidung für den HSV: Sonny Kittel trifft zum 3:1 gegen Paderborn.

Die Entscheidung für den HSV: Sonny Kittel trifft zum 3:1 gegen Paderborn. picture alliance

Neun Mal in Serie ungeschlagen (7/2/0) und darüber hinaus noch 15 Tore in den letzten vier Heimspielen erzielt: Der HSV befindet sich seit Wochen in Topform und arbeitet an einer baldigen Rückkehr in die Bundesliga. Nur einmal zuvor waren die Hanseaten in der 2. Liga über einen längeren Zeitraum ungeschlagen geblieben (2018/19 elf Spiele).

Auch wenn sich einige der jüngsten Ergebnisse mitunter sehr deutlich lesen, beispielsweise ein 5:0 gegen Osnabrück oder ein 4:0 gegen Sandhausen, bekommt der HSV in keiner seiner Partien etwas geschenkt. Auch nicht beim 3:1 gegen Paderborn. "Es ging heute viel hin und her. Das war harte Arbeit und wir haben uns den Sieg über 90 Minuten verdient", bilanzierte Moritz Heyer nach Spielende gegenüber "HSV TV"

Der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler, seit Sommer 2020 in der Hansestadt zu Hause, konnte mit seinem Treffer zum 1:0 den Weg zu weiteren drei Punkten ebnen: "Ich hab' bei meinem Treffer auf die Chance gelauert und mich gefreut, getroffen zu haben." Die Vorlage kam dabei von einem, der ansonsten selbst die Tore erzielt: Angreifer Terodde, der eine Dudziak-Ecke verlängerte.

Thioune freut sich für das Team - Tornetz muss repariert werden

Hamburgs Mann mit der Rückennummer 9 blieb damit zum zweiten Mal in Serie ohne eigenen Treffer. Und trotzdem gewann der HSV, auch weil Sonny Kittel doppelt traf. "Am Ende zählen in erster Linie die drei Punkte", fasste es Jan Gyamerah passend zusammen. Und auch ohne Terodde-Tore habe Trianer Thioune "eine richtig gute Mannschaftsleistung gesehen", bestätigte er auf der anschließenden PK.

Übrigens: Trotz der kleineren Flaute Teroddes (letztes Heimtor am 3. Januar beim 3:1 gegen Regensburg) musste im Volksparkstadion in der Pause das Tornetz vor der Südtribüne geflickt werden. Neben dem Gegentreffer zum zwischenzeitlichen 2:1 aber der einzige Zwischenfall aus Sicht des HSV, welches zudem durch einen einfachen Kabelbinder gelöst werden konnte.

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ssc