3. Liga

3. Liga - Härtel: "Nicht damit gerechnet, dass es so viele Tore gibt"

Hansa Rostock weiter auf Erfolgskurs - Ein Spiel Sperre für Riedel

Härtel: "Nicht damit gerechnet, dass es nochmal so viele Tore gibt"

Hansa Rostocks Trainer Jens Härtel ist zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft.

Hansa Rostocks Trainer Jens Härtel ist zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. imago images

Rostocks Trainer Jens Härtel blickt zufrieden auf das Ergebnis gegen den Tabellenfünften. Besonders nach der Pause habe seine Mannschaft eine super Leistung gezeigt, wie er in der Pressekonferenz nach dem Spiel verrät. Trotz der fünf Tore ärgere er sich dennoch über das Gegentor der Kölner in der 81. Minute. Nach einer Notbremse von Julian Riedel entschied Schiedsrichter Franz Bokop auf Elfmeter und Rot für den Abwehrspieler. Für Riedel ist es die erste Rote Karte in seiner Karriere, weshalb er trotz des Erfolgs seiner Mannschaft zunächst "stinksauer" gewesen sei. "Ich lasse keinen Stürmer aufs Tor laufen", erklärte Riedel später deutlich gelassener. Für Trainer Härtel ist die Ein-Spiel-Sperre (so das Strafmaß des DFB-Sportgerichts) seines Abwehrspielers im Hinblick auf die nächste Partie gegen Kaiserslautern bitter.

Das Steuer fest in der Hand halten und den Kurs weiter halten.

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Für ihn zeige die momentane Punkteausbeute aus den letzten Spielen einen gelungenen Saisonstart der Hansa. Man habe die Chance genutzt, diese Serie weiter zu verlängern und gleichzeitig die der Viktoria zu beenden. Man müsse aber auch dafür etwas tun: "Das Steuer fest in der Hand halten und den Kurs weiter halten", lautet das Motto des Trainers. Härtel hatte nicht damit gerechnet, dass "es nochmal so viele Tore gibt". Die Chancenverwertung in der ersten Halbzeit sei für ihn nicht die beste gewesen, wobei sich Härtel auch auf seinen Stürmer John Verhoek bezieht: "John hat ein richtig gutes Spiel gemacht, hätte noch mehr als zwei Tore machen können. Allerdings ist seine Bilanz auch so zufriedenstellend."

Verhoek mit neuem Selbstvertrauen

Verhoek, der einen schwierigen Start in Rostock hatte, freute sich über das Lob des Trainers und seine verbesserte Leistung. In der Winterpause habe der 31-Jährige viel für sich selbst gemacht: "Danach habe ich mir im Training das Vertrauen in mich selbst zurückerarbeitet. Jetzt bin ich so, wie ich sein will, und kann der Mannschaft und dem Verein helfen." Was er durch den Doppelpack gegen Köln unterstrich.

Nun gilt es für Hansa Rostock, das Landespokalspiel am Freitag gegen den Pekuner SV Rot-Weiß "schadlos" zu überstehen und in der Partie gegen Kaiserslautern am nächsten Montag wieder eine starke Leistung abzuliefern. Auch Verhoek blickt bereits auf den nächsten Spieltag. Da müsse die Mannschaft die Basics abrufen und weiter als Einheit agieren. "Das wollen wir die ganze Saison über durchhalten", betonte der Stürmer abschließend.

kon

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