Nations League

Nations League: Roberto Mancini kritisiert Leonardo Bonucci

Italien verliert nach 37 Spielen ohne Niederlage

"Haben einen Fehler gemacht": Mancini kritisiert Bonucci

Standen gegen Spanien nicht gemeinsam auf dem Platz: Leonardo Bonucci (li.) und Giorgio Chiellini.

Standen gegen Spanien nicht gemeinsam auf dem Platz: Leonardo Bonucci (li.) und Giorgio Chiellini. AFP via Getty Images

Der Weltrekord ist den Azzurri zwar nicht ganz so sicher wie der im Sommer errungene EM-Titel, 37 Spiele ungeschlagen muss aber erst mal wieder eine Nationalmannschaft bleiben. Dass es irgendwann also auch die Italiener erwischen würde, wie es am Mittwochabend gegen Spanien der Fall war, konnte keinen überraschen. Auch wenn sie nach dem 0:1 gegen Portugal im September 2018 das Verlieren womöglich ein wenig verlernt hatten.

"Ich glaube, dass dieser Auftritt uns trotz der Niederlage stärker macht", sagte Trainer Roberto Mancini nach Schlusspfiff gegenüber "RAI Sport", seine Enttäuschung konnte er ob der lieb gewonnenen Serie - vielleicht auch wegen des verpassten Nations-League-Endspiels - aber nicht gänzlich verbergen.

Mancini spricht von einem Fehler, "der auf diesem Niveau nicht passieren darf"

"Die erste Hälfte hätte genauso gut 1:1 ausgehen können", haderte Mancini, dessen Elf zur Pause allerdings mit 0:2 hinten lag und nur noch eine Zehn war. Ausgerechnet Kapitän Leonardo Bonucci hatte sich zwei Gelbe Karten eingehandelt, die zweite wegen eines übertriebenen Ellbogeneinsatzes.

"Manche Vorfälle verändern solche Spiele. Wir haben einen Fehler gemacht, der uns auf diesem Level nicht passieren sollte. Er hätte keine der beiden Verwarnungen kassieren sollen", kritisierte der Nationaltrainer seinen Abwehrspieler ganz offen.

Trotz des ungewohnten Gefühls des Verlierens hatte der Europameister-Coach ("Sie können den Ball wirklich gut halten") am Ende aber auch noch ein paar nette Worte für Luis Enriques siegreiche Spanier übrig, die am Sonntag (20.45 Uhr, LIVE! bei kicker) gegen Frankreich oder Belgien um Portugals Nachfolge als Nations-League-Sieger spielen.

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