Bundesliga

Haaland: "Die meisten Torhüter hätten den Ball nicht gehalten"

Dortmund fehlen in München nur Nuancen

Haaland: "Die meisten Torhüter hätten den Ball nicht gehalten"

Überwand Manuel Neuer in einer von zwei Eins-gegen-eins-Situationen: Erling Haaland.

Überwand Manuel Neuer in einer von zwei Eins-gegen-eins-Situationen: Erling Haaland. imago images

"Wir hätten das Spiel natürlich auch gewinnen können, das ist klar. Wir hätten auch das 3:2 machen können", meinte Lucien Favre nach der Partie bei DAZN - zeigte sich unter dem Strich aber dennoch nicht unzufrieden. "Wir haben viele Sachen richtig gemacht, gepresst, die Balleroberung waren da und wir haben auch Torchancen gehabt", analysierte der Schweizer Trainer des BVB.

Ein wenig mit dem Ergebnis haderte derweil Keeper Marwin Hitz, der für den - ebenso wie Jadon Sancho - krank daheimgebliebenen Roman Bürki aufgelaufen war. "Es war wirklich ein gutes Spiel. Gerade wenn ich mir die Tore nochmal ansehe, muss man schon sagen, dass da auch ein wenig Spielglück dabei gewesen ist für die Bayern. Am Ende ist es extrem bitter, wenn man nach 0:2 zurückkommt und dann noch eine gute Möglichkeit hat. Sie haben lange gar keine Chance mehr gehabt."

Spielersteckbrief Hitz
Hitz

Hitz Marwin

Spielersteckbrief Kimmich
Kimmich

Kimmich Joshua

Spielersteckbrief Haaland
Haaland

Haaland Erling

Trainersteckbrief Favre
Favre

Favre Lucien

Haaland und der Unterschied zwischen BVB und FCB

In der Tat hatte der BVB auch nach dem 2:2 in der starken Dortmunder Anfangsphase der zweiten Hälfte durch Erling Haaland, der kurz zuvor nach Alleingang bereits den Ausgleich erzielt hatte, eine weitere Großchance zur Führung. Für den Norweger war dies letztlich der Schlüssel im Spiel: "Für mich ist das heute der große Unterschied zwischen der besten Mannschaft der Welt und uns aktuell: Sie nutzen die wenigen Chancen und gewinnen die Spiele. Ich selbst habe zwar ein Tor gemacht, hätte aber noch ein zweites Tor machen müssen. Die meisten Torhüter hätten den Ball wohl nicht gehalten, aber Manuel Neuer hat es geschafft."

Die letztlich entscheidenden Szene, das 3:2 von Joshua Kimmich in der Schlussphase, erlebte Hitz anschließend aus nächster Nähe. Denn nachdem er den ersten Schuss Kimmichs noch gehalten hatte, wurde er vom Münchner aus fast unmöglicher Lage doch noch überwunden. "Ich komme leider nicht mehr hin mit der Hand. Das ist natürlich sehr ärgerlich."

jom