2. Bundesliga

Emil Forsbergs Ratschlag an Düsseldorfs Neuzugang Kristoffer Peterson

Der Schwede soll die Düsseldorfer Offensive beleben

"Gut, zur Fortuna zu gehen": Forsbergs Ratschlag an Peterson

Wegen seines Torriechers zur Fortuna gekommen: Kristoffer Peterson.

Wegen seines Torriechers zur Fortuna gekommen: Kristoffer Peterson. imago images

Den Rheinbogen, den Fernsehturm, die Königsallee - all das kennt Kristoffer Peterson bereits ganz gut. "Die Stadt ist wunderschön", schwärmt der Neuzugang von Bundesliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf. "Ich bin schon öfters hier hergekommen, als ich noch in den Niederlanden lebte." Der Weg war nicht weit, jedenfalls nicht aus Kerkrade, Utrecht oder Almelo. Dort kickte der Schwede in den vergangenen sechs Jahren, zuletzt auch für den walisischen Klub Swansea City. "Ich habe einen Verein gesucht, bei dem ich spielen kann", sagt der 25 Jahre alte Angreifer. Darauf hofft Fortuna Düsseldorf: Peterson soll die etwas lahmende Offensive (drei Tore in drei Ligaspielen) von Trainer Uwe Rösler beleben.

Der hatte zuletzt bei der Niederlage gegen Holstein Kiel (1:2) "vor der Halbzeit vielleicht die schlechtesten 30 Minuten, seit ich hier Trainer bin" gesehen. Mit Innenverteidiger Christoph Klarer und Peterson präsentierte Fortunas Sportvorstand Uwe Klein anschließend noch Neuzugänge rechtzeitig vor Transferschluss, den wechselwilligen Nana Ampomah gab der Klub mit einem Leihgeschäft nach Belgien ab. Am Dienstag stand Peterson, der einen Vertrag bis 2023 unterschrieb, erstmals auf dem Platz. "Über Ziele haben wir noch nicht gesprochen", sagt Peterson. Mehr als die drei Punkte aus drei Spielen zum Saisonstart dürften es dabei wohl sein.

Peterson: "Ich weiß, worum es geht"

Da trifft es sich gut, dass der neue Angreifer an eine schnelle Integration ins Team glaubt. "Ich lebe seit fast zehn Jahren im Ausland. Ich weiß, worum es geht: Seinen Job gut zu machen", präzisiert Peterson. Vergangenes Jahr war er bei seinem Leihverein FC Utrecht und in Swansea allerdings häufig außen vor. Zum Wechsel in die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt riet ihm dann ein enger Freund und guter Bekannter: RB Leipzigs Mittelfeldspieler Emil Forsberg. "Er sagte mir, es sei gut, zur Fortuna zu gehen", verrät Peterson.

Ein Telefonat mit Rösler überzeugte ihn dann vollends. "Durch seine Zeit in Schweden bei Malmö FF war er mir ein Begriff", sagt Peterson. Rösler spreche gut Englisch und sei bekannt dafür, seine Spieler zu fordern. Das gelte auch für die Liga: "Die zweite Liga ist eine Herausforderung, die ich angehen möchte."

Jim Decker

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