Bundesliga

Gulacsi kehrt bei RB ins Tor zurück

Hasenhüttl will "effektiver, zielstrebiger und torgefährlicher"

Gulacsi kehrt bei RB ins Tor zurück

Gegen Frankfurt wieder zwischen den Pfosten: Peter Gulacsi.

Gegen Frankfurt wieder zwischen den Pfosten: Peter Gulacsi. imago

Ergebnistechnisch wartet RB nun seit drei Pflichtspielen auf einen Sieg, und die nächste Aufgabe führt den Tabellenzweiten des Vorjahres mit Eintracht Frankfurt zusammen - einem Team, das sämtliche sieben Punkte bisher in (drei) Auswärtsspielen errungen hat. Hasenhüttl ist sich darüber im Klaren, was auf seine Mannschaft zukommt. "Es wird ein Spiel werden, dass sehr von Kleinigkeiten geprägt sein wird. Gegen einen Gegner, der, wenn er wie zuletzt in Köln in Führung geht, es sehr kompakt macht. Es wird für uns wichtig sein, das Spiel lange offen zu halten beziehungsweise selbst wieder in Führung zu gehen."

Nach Ansicht des Leipziger Trainers "war es in dieser Saison schon zu häufig, dass wir Rückständen hinterherlaufen mussten. Das ist nicht optimal. Wir müssen versuchen, zu Beginn konsequenter und kompakter zu verteidigen. Wir machen momentan zu leicht, aus einem schnellen Gegenangriff gegen uns Tore zu erzielen. Das ist ein Punkt, den wir auf der Agenda haben. Das muss besser werden." Ein Rückstand, wie etwa jüngst in Augsburg zwinge sein Team dann dazu, gegen einen tief stehenden Gegner anzulaufen, so Hasenhüttl, "und das ist etwas, das in englischen Wochen sehr viel Energie zieht - auch mentale Energie. Und das dürfen wir uns nicht erlauben." Deswegen werde es gegen Frankfurt wichtig sein, sofort wach zu sein und möglichst selbst das erste Tor zu erzielen, so der Coach. Der 50-Jährige erwartet aber auch offensiv eine Leistungssteigerung von seiner Mannschaft. "Wir müssen dafür sorgen, dass vorne effektiver, zielstrebiger und torgefährlicher werden."

Spielersteckbrief Gulacsi
Gulacsi

Gulacsi Peter

Spielersteckbrief Mvogo
Mvogo

Mvogo Yvon

Um das zu gewährleisten, kommt es Hasenhüttl gelegen, dass Angreifer Jean-Kevin Augustin nach überstandenen Problemen am Zehengelenk wieder bereit steht. Auch Innenverteidiger Dayot Upamecano (leichte muskuläre Beschwerden) ist dabei. Eine personelle Änderung wird es gegenüber der Partie in Augsburg auf jeden Fall geben. Stammkeeper Peter Gulacsi wird zwischen die Pfosten zurückkehren, nachdem Neuzugang Yvon Mvogo am Dienstag seine Chance erhalten hatte. Ob Mittelfeldakteur Kevin Kampl (Probleme am Sprunggelenk) und Marcel Halstenberg (leichte muskuläre Beschwerden) zur Verfügung stehen, ist - vor allem im Fall Kampl - noch nicht sicher. Naby Keita wird gegen Frankfurt aufgrund seiner Rotsperre definitiv nicht spielen. Ob der Mittelfeldstratege am kommenden Dienstag im Champions-League-Spiel bei Besiktas Istanbul mitwirken kann, ist wegen Adduktorenproblemen auch noch nicht sicher.

Andreas Hunzinger