Bundesliga

FC Augsburg: Günther muss sich in Geduld üben

Augsburgs Talent soll ohne Druck aufgebaut werden

Günther muss sich in Geduld üben

Blick von außen: Lasse Günther soll beim FCA nicht verheizt werden.

Blick von außen: Lasse Günther soll beim FCA nicht verheizt werden. imago images/Krieger

Mit dem 4:1 über die Niederlande gelang der deutschen U-19-Auswahl nach Erfolgen gegen die Slowakei (6:1) und Portugal (2:1) der dritte Sieg im dritten Spiel dieses Vier-Nationen-Turniers. Mit dabei: Lasse Günther, der in zwei der drei Partien in der Startformation stand. Einmal in der Startelf zum Einsatz zu kommen, wäre auch sein Traum beim FCA, dem sich der 18-Jährige im Sommer - ablösefrei vom FC Bayern kommend - anschloss.

Ein Ziel, für das es aber noch ein Weilchen braucht, wie Markus Weinzierl meint. "Er ist eigentlich noch A-Jugendspieler", meint der FCA-Trainer, "ein gutes Talent, dem wir die nötige Zeit geben wollen." Außerdem habe man mit Iago und Mads Pedersen "zwei Spieler, die vor ihm stehen. Lasse braucht noch etwas."

Der linke Defensivmann hat in seiner jungen Karriere bereits viel erreicht, spielte im Alter von 16 Jahren im  Talentschuppen des Rekordmeisters U-19-Bundesliga sowie Youth League, die Champions League dieser Altersklasse. Mit 18 trug er auch das Trikot der Drittliga-Vertretung der Bayern. Vielversprechende Perspektiven, die er für die Augsburger beiseiteschob.

In diesem Sommer entschied sich der Abwehrspieler zu einem Wechsel nach Augsburg. Zurück zum FCA, den er 2016 Richtung München verlassen hatte. "Wir trauen ihm den sofortigen Schritt in unsere Bundesliga-Mannschaft zu", betonte damals Stefan Reuter, der Geschäftsführer Sport. Eine Erwartung, die sich noch nicht erfüllt hat. Der sich allerdings auf absehbare Zeit erfüllen soll.

George Moissidis

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