Bundesliga

0:1 in Köln: Christian Günters Sarkasmus über den VAR

Freiburgs Kapitän über den vermeintlichen Ausgleich

Günters Sarkasmus über den VAR: "Ist ganz gut, wenn ich nicht mehr dazu sage"

Unzufrieden: Freiburgs Christian Günter.

Unzufrieden: Freiburgs Christian Günter. picture alliance / EPA

Christian Günter war bedient. Sein 100. Bundesliga-Spiel hintereinander in der Startelf hätte Freiburgs Kapitän wohl gerne mit einem Sieg gefeiert. Stattdessen setzte es eine 0:1-Niederlage in Köln. Dabei befand der 28-Jährige nach dem Spiel am Mikrofon von "Sky", seine Mannschaft hätte den "Ausgleich auf jeden Fall verdient gehabt". 

Der umjubelte Ausgleich war auch in der 51. Minute nach Vorarbeit von Günter durch Roland Sallai gefallen - vermeintlich. Denn nach VAR-Überprüfung kassierte Schiedsrichter Felix Brych den Treffer wieder ein. Der Grund: Der im Abseits stehende Nico Schlotterbeck war in der Schussbahn und damit im Sichtfeld von Kölns Schlussmann Marvin Schwäbe gestanden. 

Spielersteckbrief Günter
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Ich sag's mal so, mit bisschen Sarkasmus: Er behindert den Torwart unglaublich.

Christian Günter über die VAR-Entscheidung

Eine Entscheidung, die Günter nicht ganz nachvollziehen konnte. "Jesus Maria", so seine vielsagende Reaktion, nachdem er die Szene erneut am Bildschirm gesehen hatte. "Ich sag's mal so, mit bisschen Sarkasmus: Er behindert den Torwart unglaublich", meinte der Linksverteidiger mit einem ungläubigen Lächeln. "Und mehr sage ich nicht dazu."

So ganz ohne weiteren Kommentar kam Günter dann aber doch nicht aus. "Ich weiß nicht, wie der Torwart den Ball halten soll", stellte der Kapitän klar und verwies auf Schwäbe, der beim Abschluss von Sallai - unabhängig von Schlotterbecks Bewegung - ohnehin schon auf dem Weg in die andere Ecke war. "Er läuft einfach weg, berührt den Ball nicht." So sei es schlussendlich einfach "bitter".

Ob sich der Freiburger denn ungerecht behandelt fühle? "Wie gesagt", so Günter nüchtern, "es ist glaube ich ganz gut, wenn ich nicht mehr dazu sage". Und dabei beließ es der 28-Jährige dann wirklich. 

lfr

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