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Grundsätze am Mittelrhein: Einfachrunde und eine einheitliche Wertung

Spätestens zum 30. Juni ist Schluss

Grundsätze am Mittelrhein: Einfachrunde und eine einheitliche Wertung

Auch am Mittelrhein muss die Saison auf eine Hinrunde eingedampft werden.

Auch am Mittelrhein muss die Saison auf eine Hinrunde eingedampft werden. IMAGO / foto2press

"Wann wir den Spielbetrieb wieder aufnehmen können, hängt weiterhin von den politischen Entscheidungen ab. Daher kann es jetzt auch noch keinen verbindlichen Plan geben, in dem alle Details geregelt sind", sagt FVM-Präsident Bernd Neuendorf zwar, doch am Mittelrhein stehen nun dennoch ein paar Prinzipien fest, die für die Fortführung der Saison von Belang sind.

Die derzeit unterbrochene Spielzeit soll sportlich beendet werden, allerdings nicht mehr in regulärem Umfang. Markus Müller, Vorsitzender des Verbandsspielausschusses, sagt: "Eine Saison mit Hin- und Rückrunde ist aber nicht mehr zumutbar. Daher wollen wir die Spielzeit in einer einfachen Spielrunde abschließen und so Meister, Auf- und Absteiger ermitteln." Die im Sommer angepasste Spielordnung macht eine solche Änderung möglich. Sobald die Politik ihr grünes Licht gibt, wird in den einzelnen Ligen an dem Spieltag weitergespielt, an dem die Saison Ende Oktober unterbrochen wurde. Bis spätestens 30. Juni wird die Runde beendet sein, eine etwaige Verlängerung kommt nicht in Frage.

Ferner strebt der FVM eine einheitliche Wertung in den einzelnen Ligen an. Müller: "Unterschiedliche Wertungsentscheidungen haben größere organisatorische Auswirkungen auf die Staffelgrößen in der kommenden Saison. Das möchten wir unseren Vereinen gern ersparen." Und natürlich hat der mittelrheinische Verband auch den Pokal im Blick: "Unser Ziel ist es, die Pokalsieger im Bitburger-Pokal und FVM-Pokal der Frauen sportlich zu ermitteln, damit wir die Teilnehmer für den DFB-Pokal melden können. Der Pokal ist für die teilnehmenden Vereine von großer Bedeutung. Dem wollen wir Rechnung tragen", so Müller.

stw