Nationalelf

Grindel ruft zu Geschlossenheit auf - Bierhoff schweigt

"Auf und neben dem Platz als Team zusammenstehen"

Grindel ruft zu Geschlossenheit auf - Bierhoff schweigt

Augenzeuge beim 0:3 in Amsterdam: DFB-Präsident Reinhard Grindel.

Augenzeuge beim 0:3 in Amsterdam: DFB-Präsident Reinhard Grindel. imago

Grindel hat intern dazu aufgerufen, sich nicht auseinanderdividieren zu lassen. "Dass der Weg unserer Mannschaft nach der WM auch Rückschläge mit sich bringen kann, war uns allen klar. Umso wichtiger ist es, jetzt gemeinsam auf und neben dem Platz als ein Team zusammenzustehen", übermittelte Grindel am Sonntag auf Anfrage.

Bundestrainer Joachim Löw hatte nach der "sehr brutalen Niederlage" in Amsterdam bei Fragen nach seiner Zukunft auf die Zuständigkeit anderer verwiesen: "Dafür bin ich der falsche Ansprechpartner." Grindel äußerte sich nicht direkt zu Löw.

"Natürlich hätten wir uns ein anderes Ergebnis gewünscht, aber der Blick muss klar nach vorne gehen", sagte Grindel. Schnellschüsse lehnt er ab: "Unsere Konzentration gilt jetzt dem Spiel am Dienstag gegen Weltmeister Frankreich und danach dem Rückspiel gegen die Niederlande im November." Oliver Bierhoff, Manager der deutschen Nationalmannschaft, hat bislang auf einen Kommentar zur Niederlage in Amsterdam verzichtet.

Der DFB hatte den Vertrag mit dem Weltmeistercoach von 2014 schon vor dem blamablen Vorrunden-Aus in Russland im Sommer bis 2022 verlängert und war dafür kritisiert worden. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung besitzen beide Seiten nach der EM 2020 eine Ausstiegsklausel .

Kriegt Löw noch die Kurve? Machen Sie mit bei der aktuellen kicker-Umfrage!

las/dpa

Bilder zur Partie Niederlande - Deutschland