National Football League

Henry knackt die 1000 - Play-offs geraten für die Packers in weite Ferne

Titans setzen sich auswärts bei Rodgers & Co. durch

Henry knackt die 1000 - Play-offs geraten für die Packers in weite Ferne

1000-Yard-Marke in dieser Saison schon gebrochen: Titans-Star Derrick Henry (l.).

1000-Yard-Marke in dieser Saison schon gebrochen: Titans-Star Derrick Henry (l.). IMAGO/USA TODAY Network

Der Erfolgsgarant bei den Titans war einmal mehr Derrick Henry. Auf dem Boden war der Running Back am Donnerstag (Ortszeit) gewohnt stark. Er lief für 87 Yards und brach damit als erster Running Back in der NFL in dieser Saison die 1000-Yard-Schallmauer (1010). Sein Rushing-Touchdown war zudem der zehnte der laufenden Saison. Damit ist er erst der fünfte Spieler der NFL-Geschichte, der in fünf aufeinanderfolgenden Spielzeiten zehn oder mehr Touchdowns erläuft.

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Und damit nicht genug: Auch durch die Luft war Henry mit einem 3-Yard-Touchdownpass auf Austin Hooper erfolgreich. Rushing-Touchdown plus Touchdown - der einzige Nicht-Quarterback, dem das in dieser Saison bislang gelungen war, war Christian McCaffrey. Der Neuzugang der San Francisco 49ers hatte dazu unlängst sogar noch einen Receiving-Touchdown gefangen.

Tannehill sticht Rodgers aus - Packers-Coach LaFleur fehlen die Worte

Die Titans verbuchten im Lambeau Field 408 Yards. Genauso ein Saisonbestwert wie die 27 Punkte, die am Ende auf dem Scoreboard standen. Dabei lieferte auch Ryan Tannehill im zweiten Spiel nach seiner Verletzungspause (Knöchel) eine starke Vorstellung ab. Er warf für 333 Yards (22/27) und zwei Touchdowns bei einer Interception und entschied das Quarterback-Duell mit Aaron Rodgers (24/39, 227 Yards, zwei Touchdownpässe auf Rookie Christian Watson) damit für sich.

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Tennessee, das mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet war, steht nach sieben Siegen aus den vergangenen acht Spielen mit einer Bilanz von 7:3 an der Spitze der AFC South.

"Extrem enttäuschend, dass wir hier so eine Leistung hingelegt haben", sagte Packers-Coach Matt LaFleur. "Ich weiß überhaupt nicht, was ich sagen soll."

Die Packers, die am Sonntag mit dem Sieg bei den Dallas Cowboys noch ein Lebenszeichen abgegeben hatten, drohen im Play-off-Rennen nach der sechsten Niederlage aus den vergangenen sieben Spielen die Fälle davon zu schwimmen. Die Minnesota Vikings (8:1) sind für Green Bay (4:7) in der NFC North kaum noch einzuholen, auch für eine der drei Wildcards müsste schon eine ordentliche Siegesserie her.

ski

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