2. Bundesliga

Schalke: Grammozis will Breite seines Kaders endlich nutzen

Auch Kapitän Latza rückt in den Blickpunkt

Grammozis will Breite des Schalker Kaders endlich nutzen

Drei Spiele in sechs Tagen: Schalkes Coach Dimitrios Grammozis.

Drei Spiele in sechs Tagen: Schalkes Coach Dimitrios Grammozis. imago images/MIS

Samstag Dynamo Dresden, Dienstag 1860 München im Pokal, Freitag Heidenheim: Speziell angesichts von drei Pflichtspielen in sechs Tagen sei nun "der gesamte Kader gefragt", sagt Schalkes Sportdirektor Rouven Schröder und deutet Änderungen in der bisher weitgehend in Stein gemeißelten Formation des Absteigers an: "Wir werden alle Spieler brauchen."

Nur Sané und Rzatkowski müssen noch langsam machen

Nur Salif Sané und Marc Rzatkowski können wegen Trainingsrückstands aktuell noch nicht in die Herausforderer-Rolle schlüpfen. Anders sieht es mittlerweile nicht nur bei Blendi Idrizi aus, der sich nach Knieproblemen wieder herangearbeitet hat - auch Danny Latza steht kurz vor seinem Kader-Comeback.

Der Kapitän hatte sich am 1. Spieltag gegen den HSV (1:3) schwer am Knie verletzt, sein Comeback-Plan wurde dann vor wenigen Wochen durch einen Rückschlag in Form von muskulären Problemen durchkreuzt. Für eine Kadernominierung am vergangenen Wochenende, als Schalke durch ein Tor von Marcin Kaminski in der 95. Minute mit 1:0 bei Hannover 96 gewann, reichte es noch nicht, gegen Dresden, spätestens aber nächste Woche könnte der 31-Jährige nun erstmals wieder zum Aufgebot gehören.

Latza ein Herausforderer

Latza zählt damit zum Kreis der Herausforderer, die sich Hoffnung auf einen Einsatz machen dürfen. Trainer Dimitrios Grammozis will speziell mit Blick auf die kommenden Aufgaben nun endlich die gesamte Breite seines Kaders nutzen und hofft darauf, dass sich die Reservisten um Marvin Pieringer, Florian Flick, Dries Wouters, Timo Becker und Co. entsprechend aufdrängen.

Toni Lieto

Wie sich die Lage der Herausforderer konkret darstellt, lesen Sie in der Donnerstagsausgabe des kicker (auch als eMagazine).