DFB-Pokal

Grammozis warnt vor Jobe und Überheblichkeit

Darmstadt gastiert im Pokal beim FC Oberneuland

Grammozis warnt vor Jobe und Überheblichkeit

"Der Pokal ist ein extrem interessanter Wettbewerb": Darmstadts Trainer Dimitrios Grammozis.

"Der Pokal ist ein extrem interessanter Wettbewerb": Darmstadts Trainer Dimitrios Grammozis. picture alliance

Dem 1:1-Unentschieden zum Saisonauftakt beim Traditionsklub Hamburger SV ließen die Schützlinge von Trainer Dimitrios Grammozis ein 2:0 gegen Holstein Kiel folgen. Mit entsprechend breiter Brust fahren die Lilien nun zum FC Oberneuland, dem Gegner in der 1. DFB-Pokal-Hauptrunde. Dieser führt nach zwei Spieltagen und zwei Siegen die Bremen-Liga als Tabellenführer an.

Auf die leichte Schulter nimmt bei den Darmstädtern das vermeintlich einfache Los niemand. "Wir haben den Sieg gegen Kiel kurz genossen, das Spiel dann abgehakt und uns konzentriert auf Oberneuland vorbereitet", sagte Chefcoach Grammozis am Freitag.

Es zähle aber nichts anderes als das Erreichen der nächsten Runde. "Der Pokal ist für uns eine schöne Abwechslung zur Liga und ein extrem interessanter Wettbewerb", so Grammozis.

Stritzel steht zwischen den Pfosten

Der Coach muss weiter auf Torhüter Marcel Schuhen (Armbruch) sowie Angreifer Felix Platte (Muskelfaserriss) verzichten. Zwischen den Pfosten wird wieder Florian Stritzel stehen.

Grammozis verlangt hohe Konzentration von seinen Profis, ist sich aber sicher, dass niemand gegen den Underdog mit angezogener Handbremse spielt. "Oberneuland hat dann eine Chance, wenn wir sie unterschätzen. Aber das wird auf keinen Fall passieren."

Der Coach warnt zudem: "Oberneuland hat in der vergangenen Saison die meisten Tore in der Liga erzielt, die Jungs wissen, wo das Tor steht. Speziell Ebrima Jobe ist sehr schnell und gefährlich." Bisher stand die Darmstädter Defensive um die Innenverteidiger Dario Dumic und Immanuel Höhn jedoch stabil.

mas

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