GP von Japan Rennbericht

Endstand

1 Valtteri Bottas
2 Sebastian Vettel
3 Lewis Hamilton
4 Alexander Albon
5 Carlos Sainz jr.
6 Charles Leclerc
7 Pierre Gasly
8 Sergio Perez
9 Lance Stroll
10 Daniil Kvyat
11 Lando Norris
12 Kimi Räikkönen
13 Romain Grosjean
14 Antonio Giovinazzi
15 Kevin Magnussen
16 George Russell
17 Robert Kubica
18 Max Verstappen
19 Daniel Ricciardo
20 Nico Hülkenberg
1:21:46,755 + 13,343 + 13,858 + 59,537 + 1:09,101 + 1 Runde + 1 Runde + 1 Runde + 1 Runde + 1 Runde + 1 Runde + 1 Runde + 1 Runde + 1 Runde + 1 Runde + 2 Runden + 2 Runden Unfallfolgen, 15. Runde Bremssystem illegal Bremssystem illegal

Grand Prix von Japan

Vettel holt sich die Pole - Leclerc startet als Zweiter

Sebastian Vettel

Schlug seinen Teamkollegen im Qualifying: Sebastian Vettel. Getty Images

Sebastian Vettel hat in Suzuka die Pole Position erobert. Der viermalige Weltmeister stellte seinen Ferrari am Sonntag auf den besten Startplatz und beendete die Serie seines Teamkollegen Charles Leclerc, der zuletzt vier Mal nacheinander die Spitzenposition erobert hatte. Der Monegasse komplettierte als Zweiter die erste Startreihe für die Scuderia.

Für Vettel ist es die 57. Pole seiner Karriere und die fünfte auf seiner Lieblingsstrecke in Japan. Zuletzt hatte er beim Großen Preis von Kanada im Juni auf Startplatz eins gestanden, danach verlor er neun Qualifying-Duelle gegen Leclerc.

Erst hinter dem Ferrari-Duo positionierte sich Mercedes. Dritter wurde Valtteri Bottas (Finnland) vor Weltmeister Lewis Hamilton (Großbritannien). Red-Bull-Pilot Max Verstappen (Niederlande) startet als Fünfter ins Heimspiel seines Motorenlieferanten Honda. Eine Enttäuschung erlebte Nico Hülkenberg (Emmerich), der in Q2 Hydraulikprobleme bei seinem Renault meldete und nicht über den 15. Rang hinauskam.

"Wir sind etwas überrascht. Das war nicht das, was wir nach den Trainingseindrücken am Freitag erwartet haben", sagte Vettel: "Es ist schön, aber es ist erst ein Teil des Jobs erledigt." Leclerc gratulierte dem Deutschen, dem er zuletzt die Führungsposition bei Ferrari streitig gemacht hatte: "Seb hat eine tolle Runde gezeigt, er hat die Pole verdient."

Das Qualifying war wegen des schweren Taifuns "Hagibis" auf Sonntagvormittag (Ortszeit) verlegt worden. Das dritte freie Training am Samstag wurde abgesagt. Die Änderungen am Zeitplan stellten die Teams vor ungewohnte Herausforderungen, der Start für das Rennen (7.10 Uhr MESZ/RTL und Sky) erfolgte weniger als drei Stunden nach dem Ende der Zeitenjagd.

Ab den frühen Morgenstunden hatten Arbeiter damit begonnen, den Suzuka Circuit für die Formel 1 startklar zu machen. Die Startampel, GPS-Messgeräte und Teile der Streckenbeleuchtung, die am Freitagabend sicher verstaut worden waren, wurden eiligst montiert. Helfer reinigten mit Besen den Asphalt - und durften kurz nach dem Start des Qualifyings erneut ausrücken.

Q1 war kaum gestartet, da verlor der Pole Robert Kubica beim Einbiegen auf die Start-und-Zielgerade die Kontrolle über seinen Williams und schlug seitlich in die Streckenbegrenzung. Kurz darauf folgte die nächste Unterbrechung: Der Däne Kevin Magnussen (Haas) drehte sich in derselben Kurve. Weitere Unfälle blieben aus, in der entscheidenden Phase dominierte dann Vettel mit zwei schnellen Runden.

Regen war entgegen der Befürchtungen kein Problem, über der Strecke herrschte Sonnenschein. Allerdings war es weiterhin böig.

kon/sid

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