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Götze blass - Malen erlöst die PSV per Elfmeter-Nachschuss

Eredivisie, 10. Spieltag: Eindhoven rückt auf Platz drei vor

Götze blass - Malen erlöst die PSV per Elfmeter-Nachschuss

PSV-Joker Malen (Mi.) schießt die PSV per Elfmeternachschuss zum Sieg über Sparta Rotterdam.

PSV-Joker Malen (Mi.) schießt die PSV per Elfmeternachschuss zum Sieg über Sparta Rotterdam. imago images

Am 8. November bestritt Götze seinen letzten Einsatz für Eindhoven, danach plagten den Ex-Dortmunder Muskelprobleme. Neben Götze stand auch Fein in der Anfangsformation der Schmidt-Elf und im Tor durfte sich Unnerstall über seinen ersten Einsatz in dieser Saison freuen.

Über die ersten 45 Minuten kann getrost der Mantel des Schweigens gehüllt werden, denn Eindhoven biss sich recht ideenlos die Zähne aus, weil die Gäste aus Rotterdam engmaschig verteidigten. So hatte die PSV in Hälfte eins keinen Torschuss auf das Gehäuse der Gäste zu verzeichnen. Das selbe ist auch für Sparta zutreffend, doch die Rotterdamer hatten durch den früheren Bremer Thy eine Großchance. Nach einem weiten Ball verschätzte sich PSV-Keeper Unnerstall kolossal, Thy umkurvte den Schlussmann mühelos, traf dann aber aus rund 30 Metern das leere Tor nicht.

Im zweiten Durchgang blieb Vieles im Offensivspiel der Schmidt-Elf weiterhin Stückwerk. Zahavi war es in der 58. Minute, der den ersten Schuss auf das Sparta-Tor abfeuerte und Torwart Okoye zu einer Parade zwang. Nur kurz danach trat fein auf den Plan, schlenzte mit links von der Strafraumgrenze auf den linken Winkel, doch erneut wehrte Okoye mit einer klasse Parade ab.

Trainer Schmidt wechselte kurz darauf frische Kräfte für die Offensive ein - so kamen Malen für Götze, Madueke für Ledezma sowie Gakpo für Zahavi. Fortan wurde das PSV-Spiel eine Spur zielstrebiger - und erfolgreicher. Nach einer Ecke wurde Viergever beim Versuch abzustauben gefoult, so dass sich die Elfmeterchance für Malen bot. Der beste Torschütze der PSV trat an, scheiterte zunächst am stark reagierenden Okoye, doch den Nachschuss konnte er schließlich mit etwas Glück über die Linie bugsieren.

Eindhoven führte nicht unverdient dank der Leistungssteigerung in der letzten halben Stunde des Spiels, doch musste die Schmidt-Elf noch die eine oder andere brenzlige Situation überstehen, ehe der knappe Heimsieg in trockenen Tüchern war.

Für Eindhoven wartet nun am Donnerstag das wichtige Spiel in der Europa-League beim FC Granada.

bst