DFB-Pokal

Glöckner: "Es gibt nur einen Abend und einen Moment"

Waldhof Mannheim hofft gegen Union auf "kleine Situationen"

Glöckner: "Es gibt nur einen Abend und einen Moment"

In der Außenseiterrolle: Trainer Patrick Glöckner und Marc Schnatterer (li.).

In der Außenseiterrolle: Trainer Patrick Glöckner und Marc Schnatterer (li.). imago images/Eibner

Dass seine Jungs heiß sein werden auf dieses Spiel, damit kann Patrick Glöckner rechnen. Der Gegner heißt schließlich 1. FC Union Berlin und spielt in der Bundesliga keine schlechte Rolle. Und das Carl-Benz-Stadion wird aller Voraussicht nach mit 14.561 Fans ausverkauft sein. "Für so ein Spiel musst du keinen Spieler motivieren. Es gibt nur einen Abend und nur einen Moment, in dem du Dinge schaffen kannst, die nur selten in deinem Leben vorkommen", schließt der Waldhof-Trainer aus der nicht ganz gewöhnlichen Konstellation für seine Mannschaft.

Mit Leidenschaft wird Mannheim in dieses Spiel gehen, soviel ist sicher beim ersten Zweitrundenspiel seit 2002/03. Doch reicht es auch sportlich, um den Eisernen ein Bein zu stellen? Gegen Eintracht Frankfurt gelang es im August, und so lautet der Plan diesmal: "Wir wollen schauen, dass wir das Spiel genießen, aber einen solchen Gegner auch vor eine Aufgabe stellen." Das viel zitierte "Eklig-sein" also.

Verlaat fehlt noch

Glöckner wird noch nicht auf alle Leistungsträger zurückgreifen können, so fehlt Jesper Verlaat (Quarantäne) weiterhin, für Torjäger Dominik Martinovic kommt ein Startelf-Mandat noch zu früh. Dennoch sollen seine Drittliga-Profis gegen Max Kruse & Co. ("brutale Mentalitätsmonster") keinesfalls "destruktiven Fußball" zeigen. "Wir wollen schon einen Fußball spielen, der uns liegt, der uns quasi durch die Saison trägt", so Glöckner, für den es im Großen und Ganzen darum geht, "dass wir die kleinen Situationen nutzen, die wir kriegen". Mit Leidenschaft und Spielfreude.

aho

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