Bundesliga

VfL Wolfsburg: Trainer Oliver Glasner tritt Common Goal bei

Wolfsburgs Trainer im kicker

Glasner tritt Common Goal bei: "Corona hat mir noch mal die Augen geöffnet"

Oliver Glasner

Tritt Common Goal bei: Oliver Glasner. imago images

Juan Mata (Manchester United) war 2017 der erste Unterstützer, mittlerweile sind mehr als 150 Fußballer und Trainer, Funktionäre und Berater zusammengekommen, um zu helfen. Sie alle gehören zu den Unterstützern von Common Goal, sie alle eint, dass sie mindestens ein Prozent ihres Einkommens spenden, um sozial benachteiligten Kindern zu helfen. Das neueste Mitglied im Common-Goal-Team kommt aus der Bundesliga: Wolfsburgs Trainer Oliver Glasner.

"Ich bin schon seit langer Zeit sozial tätig, habe das aber bislang meistens im Hintergrund getan. Jetzt will ich auch öffentlich zeigen, dass wir, denen es eigentlich sehr gut geht, einen Beitrag leisten können, um vielen Menschen, die es nicht so gut haben, helfen zu können", erklärt der 45-Jährige im Interview mit dem kicker. "Die Corona-Krise hat mir auch noch mal die Augen geöffnet."

Mit seiner Spende will der Österreicher Common-Goal-Projekte in Deutschland und seinem Heimatland unterstützen. "Mit 99 Prozent des Gehalts geht es uns auch noch sehr gut. Und je mehr Leute ein Prozent geben, desto mehr kann man damit bewirken. So wird aus einem Prozent sehr viel." Glasners Wunsch ist es, dass die Gruppe der Unterstützer weiter wächst. Das Common-Goal-Ziel ist es, dass eines Tages ein Prozent der Gesamteinnahmen der Fußball-Branche für gemeinnützige Organisationen freigesetzt werden. Glasner: "Wenn ich so einen kleinen Beitrag leisten und vielleicht auch noch andere dazu animieren kann, ebenfalls ein Prozent abzugeben, dann bin ich glücklich."

Im kicker-Interview spricht der Wolfsburger Trainer außerdem über sein erstes Jahr in Wolfsburg, er erklärt, warum er sich für Maximilian Arnold freut und im Fall Jerome Roussillon die Schuld bei sich sucht. Zudem verrät er, warum er auch mal ungemütlich werden kann.

Thomas Hiete

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