Bundesliga

Gladbachs Wendt: "Wir müssen gewinnen, egal wie"

Verteidiger sieht die Borussia nicht in der Krise

Gladbachs Wendt: "Wir müssen gewinnen, egal wie"

Zuletzt lief es nicht für Oscar Wendt und die Fohlenelf. Folgt gegen Köln die Trendwende?

Zuletzt lief es nicht für Oscar Wendt und die Fohlenelf. Folgt gegen Köln die Trendwende? Getty Images

...sein Jubiläum: "Mir war das gar nicht so bewusst, dass es schon 100 Bundesligaspiele geworden sind. Ein Sieg wäre mir allerdings lieber als das Jubiläum gewesen."

...die Niederlage in Hamburg: "Die ersten 20 Minuten hatten wir die Spielkontrolle, danach machten wir einfach zu viele Fehler. Die ersten zwei Hamburger Tore, aber auch andere Chancen des HSV waren Geschenke von uns."

Spielersteckbrief Wendt
Wendt

Wendt Oscar

...das Köln-Spiel: "Wir müssen gewinnen, egal wie! Die Erfahrung zeigt, dass das Fußballerische in einem Derby gar nicht so entscheidend ist - es geht darum, wer die Zweikämpfe gewinnt, mehr läuft, mehr kämpft. Jeder von uns weiß, wie wichtig das Spiel ist. Nicht nur für uns als Mannschaft, um zurück auf den richtigen Weg zu finden. Sondern auch für den Klub und die Fans, um zu zeigen, dass man der Beste in der Region ist."

Wir müssen die leichten Fehler abstellen, dann sind wir wieder zurück.

Oscar Wendt

...das Thema Krise: "Das Wort Krise nehme ich nicht in den Mund. Man muss die Sache auch mal über die reinen Ergebnisse hinweg betrachten. Dortmund war sehr gut gegen uns, das muss man anerkennen. Gegen Mainz gewinnen wir mit der gezeigten Leistung normalerweise neun von zehn Spielen. Wir hatten unendlich viele Chancen, machen aber das Tor nicht. Bremen war okay, und gestern in Hamburg waren es einfach zu viele eigene Fehler. Unter dem Strich muss man festhalten: Die Leistungen in den ersten fünf Saisonspielen waren viel schlechter als jetzt in den vier Spielen nach der Winterpause. Wir glauben, dass sich am Samstag gegen Köln alles für uns ändert: Wir müssen die leichten Fehler abstellen, dann sind wir wieder zurück."

Aufgezeichnet von Jan Lustig