Bundesliga

Gisdol: "Tore, die mich wirklich ärgerlich machen"

Stimmen zum 18. Spieltag

Gisdol: "Tore, die mich wirklich ärgerlich machen"

Kölns Trainer Markus Gisdol.

Kölns Trainer Markus Gisdol. imago images

TSG Hoffenheim - 1. FC Köln 3:0 (2:0)

Sebastian Hoeneß (Trainer TSG Hoffenheim): "Wir haben uns einen schönen Abend beschert, weil wir sehr hart gearbeitet haben. Die Grundlage war die Arbeit gegen den Ball, dazu kam die Effektivität. Glückwunsch an Andrej Kramaric für den Rekord."
Markus Gisdol (Trainer 1. FC Köln): "Es ist für mich wirklich schwierig, das Spiel sachlich und nüchtern zu betrachten. Wir haben Tore bekommen, die mich wirklich ärgerlich machen. Da kannst du noch so viel Aufwand betreiben, dann hast du keine Chance auf Punkte."

FC Schalke 04 - FC Bayern 0:4 (0:1)

Christian Gross (Trainer Schalke 04): "Wir haben einige Sachen sehr gut gemacht, aber einige natürlich sehr schlecht. Bei den Gegentoren haben wir es dem Gegner zu einfach gemacht, das gilt es ganz, ganz schnell abzustellen. Das Spiel hat einen Fortschritt gezeigt, wir waren ganz gut, aber nicht gut genug."
Hansi Flick (Trainer Bayern München): "Ich war nicht ganz zufrieden. Klar, wir haben vier Tore geschossen, aber ich habe auch gesehen, dass wir das eine oder andere bei Ballbesitz besser machen können. Wir spielen manchmal zu viel Risiko, manchmal zu langsam. Es gibt Ballverluste, die wir vermeiden können. In der Defensive haben wir das eine oder andere zugelassen. Trotzdem bin ich zufrieden mit den neun Punkten, die wir in einer Woche geholt haben. Wir haben an diesem Spieltag die Vorlage, die die Konkurrenz gegeben hat, genutzt."

Hertha BSC - Werder Bremen 1:4 (1:2)

Bruno Labbadia (Trainer Hertha BSC): "Es ist so, dass wir zu einfache Tore kassieren und zu viele Chancen vergeben. Klar, es ist eine Riesenenttäuschung. Bremen hat es sehr gut gemacht, weil sie sehr eng standen."
Florian Kohfeldt (Trainer Werder Bremen): "Wir haben die Dinge ausgenutzt, die uns Hertha angeboten hat, und wir haben gut verteidigt. Das war heute entscheidend. Es ist wahnsinnig gut, wie sich einige Spieler entwickelt haben."

Bayer Leverkusen - VfL Wolfsburg 0:1 (0:1)

Peter Bosz (Trainer Bayer Leverkusen): "Am Ende hat Wolfsburg zu Recht gewonnen. Wir haben sehr gut angefangen und hatten mehrere Großchancen. Die muss man dann auch machen gegen so eine Mannschaft machen. Wir hatten am Ende nicht mehr die Kraft und die Frische am Ende."
Oliver Glasner (Trainer VfL Wolfsburg: "Ich komme gerne in die BayArena. Ich bin zum zweiten Mal da und darf zum zweiten Mal als Sieger nach Hause fahren. Wir sind ganz schlecht reingekommen. Danach haben wir das Tempo mitgehen können und kamen immer besser im Spiel. Das Tor war super herausgespielt. In der zweiten Halbzeit war Leverkusen am Drücker, aber wir haben keine Chance zugelassen. Großes Kompliment an die Jungs für ihre taktische Diszipliniertheit. Ich bin riesig stolz."

Arminia Bielefeld - Eintracht Frankfurt 1:5 (1:3)

Uwe Neuhaus (Trainer Arminia Bielefeld): "Wir haben gegen eine sehr gute Mannschaft verloren, die hohe Niederlage schmerzt aber. Die Mannschaft hat sich nicht aufgegeben, wir hatten allerdings zu keiner Zeit die Kompaktheit wie in den letzten Spielen."
Adi Hütter (Trainer Eintracht Frankfurt): "Wir hatten einen richtig guten Tag. Entscheidend waren die drei schnellen Tore und die Tatsache, dass wir das vierte Tor nach dem 3:1 direkt nachgelegt haben. Wir haben spielerisch tolle Lösungen gefunden. Es war rundherum ein gelungener Nachmittag, offensiv wie defensiv."

SC Freiburg - VfB Stuttgart 2:1 (2:1)

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Es war am Ende ein glücklicher Sieg. Der VfB hat in der zweiten Halbzeit sehr gut gespielt und hätte natürlich ein Unentschieden verdient gehabt."
Pellegrino Matarazzo (VfB Stuttgart): "Wir sind ordentlich ins Spiel gekommen. Mit dem Gegentor haben wir den Faden verloren. Der Rückstand zur Pause war trotz des verschossenen Elfmeters in Ordnung. In der zweiten Hälfte waren wir sehr dominant und hatten einige Chancen."

FC Augsburg - Union Berlin 2:1 (1:1)

Heiko Herrlich (Trainer FC Augsburg): "Wir freuen uns sehr über den Sieg. Das war eine absolute Willensleistung. Wir hatten ein paar Mal das Glück auf unserer Seite. Wir haben jetzt sechs Punkte gegen Union geholt, ich bin sehr zufrieden. Bei Florian Niederlechner haben wir immer gesehen, dass er für die Mannschaft arbeitet. Für mich war das nur eine Frage der Zeit, wann der Knoten platzt. Umso schöner, dass es heute so gekommen ist."
Urs Fischer (Trainer Union Berlin): "Über 90 Minuten war es ein glücklicher Sieg für den FCA. Wir waren sehr präsent und hatten das Spiel unter Kontrolle. Aus dem Nichts lagen wir zurück. Die Mannschaft hat danach Moral gezeigt. Nach dem Wechsel war Augsburg gleich sehr griffig. Wieder liegst du zurück. Und danach kommt alles zusammen, da verschießen wir noch einen Elfmeter. Wir haben viel investiert, aber nicht die Lösungen gefunden, um zumindest noch auszugleichen."

Mainz 05 - RB Leipzig 3:2 (2:2)

Bo Svensson (Trainer FSV Mainz 05): "Wir haben es kämpferisch als Team sehr gut gemacht. Wir freuen uns richtig, aber ich freue mich auch, dass die Gruppe sich endlich belohnt hat für den hohen Aufwand. Mit der Mentalität bin ich sehr zufrieden. Inhaltlich müssen und können wir uns klar verbessern in allen Aspekten des Spiels. Es ist eine schwierige Ausgangsposition, aber der Weg ist auch klar."
Julian Nagelsmann (RB Leipzig): "Die Schärfe und die Aggressivität bei Mainz war größer. Das war kein super anschauliches Spiel, aber mit drei Punkten für Mainz, die nicht unverdient sind. Grundsätzlich müssen wir nicht über die Bayern sprechen, wenn wir die Spiele verlieren. Es geht darum, selbst die Spiele zu gewinnen."

Borussia Mönchengladbach - Borussia Dortmund 4:2 (2:2)

Marco Rose (Borussia Mönchengladbach): "Es war von beiden Mannschaften ein sehr gutes Spiel mit offenem Visier. Es war sehr viel Intensität drin. Wichtig war das 2:2 vor der Pause. Es war eine tolle Leistung der Mannschaft. Es war ein guter Abschluss einer intensiven Woche."
Edin Terzic (Borussia Dortmund): "Es war lange Zeit ein Spiel auf Augenhöhe, in dem wir sehr viele Rückschläge verarbeiten mussten. Wir haben sehr viel Aufwand für ein Tor betreiben müssen, viel mehr als der Gegner. Wir sind bitter enttäuscht, dass wir durch so einfache und dumme Gegentore ins Hintertreffen geraten sind."

zusammengestellt vom SID