Bundesliga

Kölns Trainer Gisdol erklärt: Warum Meyer nicht spielt, Dennis aber

Köln: Bornauw kommt heute aus der Klinik

Gisdol erklärt: Warum Meyer nicht spielt, Dennis aber

Zwei Neuzugänge, unterschiedliche Voraussetzungen: Max Meyer und Emmanuel Dennis.

Zwei Neuzugänge, unterschiedliche Voraussetzungen: Max Meyer und Emmanuel Dennis. imago images

Noch steht nicht fest, wann Bornauw den Eingriff an der Wirbelsäule über sich ergehen lassen kann. Kölns Geschäftsführer Horst Heldt erläuterte am Freitag die Situation um den Belgier: "Ihm geht es gut. Er wird heute aus der Klinik entlassen." Man gehe davon aus, dass die OP "in den nächsten Tagen" nachgeholt werden könne. Eine allergische Reaktion wie diese käme hin und wieder eben vor, "das wirft uns ein paar Tage zurück, aber so ist es nun."

Drei Spieler, die aufgrund verschiedener Blessuren fraglich waren, meldeten sich im Training zurück: Ismail Jakobs, Ondrej Duda und Marius Wolf sollen gegen den VfB Stuttgart am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) auf jeden Fall in der Startelf stehen, während Jonas Hector weiter wegen muskulärer Probleme pausiert.

Spielersteckbrief M. Meyer
M. Meyer

Meyer Max

Spielersteckbrief Dennis
Dennis

Dennis Emmanuel

Spielersteckbrief Bornauw
Bornauw

Bornauw Sebastiaan

Trainersteckbrief Gisdol
Gisdol

Gisdol Markus

Gisdol: "Max kann uns helfen"

Noch ohne Aussicht auf einen Startplatz in der Kreativzentrale bleibt Neuzugang Max Meyer. Um den Ex-Schalker gab es Gerüchte, er sei gegen den Wunsch des Trainers verpflichtet worden. Was Markus Gisdol so nicht bestätigt: "Wir diskutieren kontrovers, auch über Spieler", erklärt der Trainer. Am Ende aber stehe immer eine gemeinsame Entscheidung, hinter der dann auch alle Verantwortlichen stünden.

Gisdol ist überzeugt davon, "dass Max uns helfen kann". Allerdings gelte auch: "Er kommt hier in den laufenden Spielbetrieb, da stehen andere voll im Saft." Er nennt Ellyes Skhiri, Elvis Rexhbecaj und Salih Özcan, die aktuell gut arbeiten würden. Da könne man nicht davon ausgehen, dass da einer mit wenig Spielpraxis sofort Akzente setzen könne. "Diese Erwartungshaltung ist ihm gegenüber nicht fair."

Aber es war klar, dass er nicht sofort eine selbstverständliche Verstärkung ist.

Markus Gisdol über Max Meyer

Das Dilemma sei, dass man aktuell keine Einsatzzeiten "zu verschenken" habe, was wiederum daran liegt, dass die Spiele zuletzt immer sehr knapp ausgingen. Meyer müsse sich jetzt die Wettkampfhärte über das Training erarbeiten. Gisdol lobt: "Er strengt sich unglaublich an. Wenn er diesen Weg weitergeht, ist alles in Ordnung. Aber es war klar, dass er nicht sofort eine selbstverständliche Verstärkung ist."

Anders sei dies bei Emmanuel Dennis. Dessen Auftritte reißen zwar auch keinen von den Sitzen. Doch er habe zwei Vorteile: zunächst ist er der einzige zentrale Angreifer mit Erfahrung nach dem Ausfall von Sebastian Andersson. Und außerdem, so Gisdol, sei Dennis sehr laufstark und ein guter Charakter: "Ich bin sehr froh, dass er da ist. Jedes Spiel wird ihm guttun, um sich noch besser einzufügen. Er ist auch ein Charakter, der uns guttut. Es ist schön, dass wir ihn für uns gewinnen konnten."

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