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Giro d'Italia soll über neue Autobahnbrücke in Genua führen

In Erinnerung an die Katastrophe von 2018

Giro d'Italia soll über neue Autobahnbrücke in Genua führen

Die neue Autobahnbrücke in Genua.

Die neue Autobahnbrücke in Genua. picture alliance / Zoonar

Im kommenden Jahr will der Giro das Peloton über die Autobahnbrücke San Giorgio in Genua führen. Die 2020 eröffnete Neubau steht an der Stelle der Morandi-Brücke, deren Einsturz am 14. August 2018 43 Menschen das Leben gekostet hatte. Sollte das Vorhaben der Stadt Genua umgesetzt werden, würde erstmals in der Geschichte des Radrennens das Feld über einen Autobahnabschnitt rollen.

Die Stadt Genua arbeitet derzeit mit dem Giro-Veranstalter RCS und dem italienischen Autobahnbetreiber Aspi zusammen, damit ein Abschnitt der am 19. Mai 2022 in Parma startenden Etappe über die Brücke führt. "Wir hoffen, dass wir unsere Pläne konkretisieren können. Es wird reichen, den Autobahnabschnitt für ein paar Stunden zu sperren", sagte Bürgermeister Marco Bucci.

Geplant ist, das Viadukt von Westen nach Osten zu überqueren. Ziel der Etappe ist das Zentrum von Genua.

aho/sid

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