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Matthias Ginter schließt sich Common-Goal-Bewegung an

Nationalspieler will Menschen helfen

Ginter schließt sich Common-Goal-Bewegung an

Spendet künftig ein Prozent seines Gehalts: Matthias Ginter.

Spendet künftig ein Prozent seines Gehalts: Matthias Ginter. imago images

Der 27-jährige Weltmeister von 2014 spendet nun auch mindestens ein Prozent seines Jahresgehalts an soziale Projekte. EM-Fahrer Ginter wird damit Teil einer Bewegung, die weltweit schon fast 200 Profis zählt - unter anderem sind so prominente deutsche Namen wie Serge Gnabry, Timo Werner, Mats Hummels, Julian Nagelsmann oder Jürgen Klopp dabei.

"Ich bin extrem dankbar für das, was ich durch den Fußball schon erreichen konnte und weiterhin erleben darf. Wenn ich am Ende meiner Karriere einmal zurückblicke, möchte ich dies mit der Gewissheit tun können, dass ich meinen Einfluss als öffentliche Person im Sport und meine finanziellen Möglichkeiten eingesetzt habe, um möglichst vielen Menschen zu helfen, die in weniger privilegierten Verhältnissen leben", begründet Ginter seine Entscheidung.

Common Goal verknüpft die wirtschaftliche Entwicklung im Fußball mit einem tiefergehenden Sinn.

Matthias Ginter

Common Goal ist nicht das einzige soziale Engagement von Ginter. Der 27-Jährige setzt sich gemeinsam mit seiner Frau Christina mit seiner 2018 ins Leben gerufenen Matthias-Ginter-Stiftung für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche in Freiburg ein.

"Durch meinen Beitritt zu Common Goal möchten wir das lokale Engagement in Freiburg nun mit einem globalen Wirkungsansatz verknüpfen. Den großen sozialen Herausforderungen unserer Zeit können wir nur dann erfolgreich begegnen, wenn wir uns alle einbringen und - wie auf dem Fußballplatz - als ein Team zusammenarbeiten. Und genau darum geht es."

"Common Goal verknüpft die wirtschaftliche Entwicklung im Fußball mit einem tiefergehenden Sinn: einem kollektiven Beitrag zu einer gerechteren Gesellschaft. Über den Ansatz der 1% Spende an wohltätige Projekte soll eine Brücke zwischen dem Profi-Fußball und seinem Beitrag zu mehr Chancengerechtigkeit geschlagen werden", sagt Ginter und appelliert an die Verantwortung des Fußballs.

"Fußball ist seit jeher ein wichtiger sozialer Bestandteil unserer Gesellschaft. Er eint und hält uns zusammen. Im Profifußball brauchen wir ein Umdenken, bei dem sich Entscheidungen zukünftig stärker daran ausrichten, wie der Fußball als Vorbild für eine chancengerechte Gesellschaft dienen kann."

drm

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