Bundesliga

Gespräche zwischen Brighton und St. Paulis Hürzeler

Aufstiegstrainer hat keine Ausstiegsklausel

Gespräche zwischen Brighton und Hürzeler - St. Pauli hat das letzte Wort

Hat das Interesse von Brighton geweckt: Fabian Hürzeler.

Hat das Interesse von Brighton geweckt: Fabian Hürzeler. IMAGO/Steinbrenner

Bereits am Freitag war bekanntgeworden, dass sich Fabian Hürzeler im Visier von Brighton & Hove Albion befindet. Bei den Seagulls soll er Top-Kandidat auf die Nachfolge von Roberto de Zerbi sein, dessen Vertrag in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst worden war. Inzwischen fand auch ein Austausch zwischen Hürzeler und dem englischen Erstligisten statt. Allerdings gab es nach kicker-Informationen noch keine konkrete Transferofferte an den FC St. Pauli.

Dass Hürzeler ein Faible für den englischen Fußball hat, ist hinlänglich bekannt, auch dass er sich in seiner Spielidee sehr an de Zerbi orientiert. Hürzeler schaute sich in der Vergangenheit immer wieder Spiele in Brighton an und nannte den 44-jährigen Italiener schon offen als Vorbild. Gewiss dürfte ein Engagement bei den Seagulls einen gewissen Reiz auf Hürzeler ausüben.

St. Pauli hat das letzte Wort

Doch ohne St. Pauli läuft nichts, denn der unlängst verlängerte Vertrag mit dem Trainer beinhaltet keine Ausstiegsklausel. Ergo haben die Hamburger das Heft des Handelns in der eigenen Hand. Klar ist aber auch, dass ein Trainer, der diese Chance und offenbar auch den Wunsch nach einem Wechsel hat, kaum zu halten sein wird. Zu welchem Preis, kann aber der Bundesliga-Aufsteiger diktieren.

Die Ablöse könnten Vereinspräsident Oke Göttlich und Sportchef Andreas Bornemann frei verhandeln. Diese könnte bei einem Premier-League-Klub für den Verein historische Dimensionen erreichen. Sollte es tatsächlich zum Wechsel kommen, würde Hürzeler mit seinen 31 Jahren zum jüngsten Premier-League-Trainer der Geschichte aufsteigen.

sw, drm

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