2. Bundesliga

Geisterspiele für die Hamburger Zweitligisten

Hamburger Zweitligisten künftig vor leeren Rängen

Geisterspiele in Hamburg - Göttlich: "Mehr Fragen als Antworten"

Ein leeres Millerntor wird es in Zukunft auch wieder geben.

Ein leeres Millerntor wird es in Zukunft auch wieder geben. imago images/Claus Bergmann

Gegen Schalke  04 (1:1) durfte der Hamburger SV kurz vor Weihnachten noch 15.000 Zuschauer begrüßen, während in Bayern beispielsweise Regensburg und Ingolstadt ihre Partien vor leeren Rängen austragen mussten. Geisterspiele wird es aber in nächster Zeit nach einem Senatsbeschluss nun auch in Hamburg wieder geben.

Auch in der Hansestadt müssen Großveranstaltungen im Profisport künftig aufgrund der Corona-Pandemie wieder als Geisterspiele durchgeführt werden, wie der rot-grüne Senat am Dienstag beschlossen hatte. Bislang hatte es in Hamburg eine vom Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz abweichende Ausnahmeregelung gegeben.

Neben dem HSV muss auch der FC St. Pauli vor leeren Rängen antreten. St. Pauli-Präsident Oke Göttlich stellt sich die Frage, "warum innerhalb von weniger als zwei Wochen Verordnungen auf den Weg gebracht werden, die mehr Fragen als Antworten liefern". Zumal von Montag an bei Sportveranstaltungen nur noch 200 Zuschauer im Innenbereich und 1000 Zuschauer im Freien zugelassen sind. Nicht aber bei den beiden Zweitligisten, die sich auf Geisterspiele einstellen müssen.

Neben dem DFB-Pokal-Achtelfinale des FC St. Pauli gegen Borussia Dortmund am 18. Januar ist auch das Stadtderby am 21. Januar im Volksparkstadion von dieser Regelung betroffen.

nik