Bundesliga

Geduld bei Pizarro und der Trainersuche

Nouri auch gegen Wolfsburg auf der Bank - Torjäger fehlt länger

Geduld bei Pizarro und der Trainersuche

Kann derzeit nicht eingreifen: Claudio Pizarro.

Kann derzeit nicht eingreifen: Claudio Pizarro. picture alliance

"Es ist recht wahrscheinlich, dass wir bis zum Wochenende keine neuen Cheftrainer präsentieren werden", bestätigte Frank Baumann in einem Gespräch mit dem kicker. So wird Alexander Nouri, der am Sonntag berufene Interimscoach wohl auch in der Partie gegen den Nordrivalen VfL Wolfsburg auf der Trainerbank sitzen. Am Dienstagabend waren Nouri und sein Co-Trainer Florian Bruns bei der 1:5-Niederlage der Wolfsburger gegen den BVB im Stadion, um den Gegner vom kommenden Samstag zu beobachten. Einen Tag hatte der Werder-Geschäftsführer auf konkrete Nachfragen hin offengelassen, wie lange der 37-Jährige sein Amt ausüben könnte.

Baumann betonte noch einmal, dass die Suche nach einem Nachfolger für Skripnik in aller Ruhe und Gewissenhaftigkeit stattfinde. Noch sei er in der Findungsphase, informiere sich über die möglichen Kandidaten. Kontakt zu den Aspiranten auf den Trainerstuhl gebe es noch nicht, versicherte der 40-Jährige. "Wir haben auch noch keine Gespräche mit Trainern geführt." Baumann weiß um die Bedeutung dieser Personalfrage und setzt somit Qualität vor Schnelligkeit an. Aus diesem Grund: "Es ist der wichtigste Job in einem Fußballverein."

Spielersteckbrief Pizarro
Pizarro

Pizarro Claudio

Werder Bremen - Vereinsdaten
Werder Bremen

Gründungsdatum

04.02.1899

Vereinsfarben

Grün-Weiß

Pizarros Rückkehr verzögert sich

Der neue Mann, dem die Bremer das Vertrauen schenken werden, den Abstiegskampf erfolgreich zu bestreiten, wird lange auf einige Leistungsträger verzichten müssen. So ist in diesen Tagen durchgesickert, dass Torjäger Claudio Pizarro wegen seiner chronischen Beschwerden noch weiter ausfallen wird. Die Informationen des kicker sind identisch mit einem Bericht in der Kreiszeitung Syke, wonach der schmerzlich vermisste Peruaner nicht vor November wieder eingeplant werden kann. Der 37-Jährige fehlt Werder seit der Vorbereitung Anfang August.

Auch Max Kruse, der zweite Star aus der Bremer Offensive, muss vorläufig noch ersetzt werden. Vor seinem Ausflug an den Pokertisch, den er sich vom Klub hat genehmigen lassen, hatte der im Internet bewanderte Kruse auf dieser Plattform von seiner planmäßigen Reha berichtet. Auch ein anderer gab nun eine Wasserstandsmeldung über seinen gesundheitlichen Zustand ab. Luca Caldirola, in den sozialen Netzwerken ebenso aktiv wie Kollege Kruse und immer präsent, twitterte, um die Fans zu beruhigen. Seine Genesung schreite voran, teilte der an einem Bruch des Außenknöchels operierte Italiener mit. Garniert mit einem Foto, das ihn lächelnd zeigt.

Hans-Günter Klemm