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Gala des italienischen Fußballs: Osimhen folgt auf Leao

Nur drei Vereine bilden die Elf des Jahres

Gala des italienischen Fußballs: Osimhen folgt auf Leao

Das Beste, was die Serie A zu bieten hat: Rafael Leao, Victor Osimhen und Khvicha Kvaratskhelia (v. li.).

Das Beste, was die Serie A zu bieten hat: Rafael Leao, Victor Osimhen und Khvicha Kvaratskhelia (v. li.). IMAGO/Independent Photo Agency Int.

Die vergangene Serie-A-Saison hatte einen überragenden Meister und der überragende Meister hatte einen herausragenden Spieler: Torschützenkönig Victor Osimhen (26 Tore in 32 Einsätzen) von der SSC Neapel, die nach 33 Jahren wieder den Scudetto gewann, wurde am Montagabend bei der "Gran Gala del Calcio", also bei der großen Gala des italienischen Fußballs, zum Fußballer des Jahres ausgezeichnet.

Der 24 Jahre alte Nigerianer, ehemals in Diensten des VfL Wolfsburg, setzte sich gegen Vorjahressieger Rafael Leao von der AC Mailand und seinen ähnlich stark auftrumpfenden georgischen Teamkollegen Khvicha Kvaratskhelia durch. Rekordsieger dieser seit 1997 kontinuierlich vergebenen Auszeichnung sind Zlatan Ibrahimovic (2008, 2009, 2011) und Andrea Pirlo, der sogar dreimal in Serie gewann (2012, 2013, 2014).

Der Trainer des Jahres ist nicht mehr im Amt

Das 2023 ausgezeichnete Trio taucht auch in der Elf des Jahres auf, die im 4-3-3 nur aus Spielern von drei Mannschaften besteht. Meister Napoli stellt neben den Angreifern Osimhen und Kvaratskhelia den Mittelfeldspieler Stanislav Lobotka sowie die Verteidiger Giovanni Di Lorenzo und Min-Jae Kim, der inzwischen für den FC Bayern München spielt. Leao, Torhüter Mike Maignan und Linksverteidiger Theo Hernandez kommen von der AC Mailand, Innenverteidiger Alessandro Bastoni sowie das Mittelfeld-Duo Hakan Calhanoglu und Nicolo Barella vom aktuellen Tabellenführer Inter Mailand.

Zum Trainer des Jahres wurde wenig überraschend Neapels Meistercoach Luciano Spalletti gekürt, der inzwischen die Geschicke der italienischen Nationalmannschaft leitet. Die Squadra Azzurra hat der 64-Jährige zuletzt zur EM-Endrunde 2024 geführt.

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