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13.05.2002, 10:48

St. Pauli: Neue Lage für Dubravko Kolinger

Moudachirou Amadou will wechseln

Sie wurden nicht verabschiedet, erhielten keine Blumensträuße am letzten Bundesligaspieltag, dennoch deutet zurzeit alles auf einen Abschied der Defensiv-Allrounder Henning Bürger und Deniz Baris hin. Der FC St. Pauli hat derzeit alle Vertragsgespräche mit den beiden Profis auf Eis gelegt. Die Betroffenen wissen nicht, wie sie ihre Zukunft planen und die Lage einschätzen sollen.

Und was sagt die sportliche Leitung? "Bevor wir nicht wissen, mit welchen Geldern wir planen können, wird sich im personellen Bereich nichts tun", sagt Trainer Dietmar Demuth und verweist auf die zu erwartenden Mindereinnahmen durch TV-Gelder. Für die Etatplanungen kürzte St. Paulis Präsidium die Fernseh-Einnahmen schon um 30 Prozent. Nicht ausgeschlossen, dass die Erwartungen in Kürze noch einmal reduziert werden. Und dann würden Baris und Bürger auf keinen Fall neue Kontrakte erhalten.

Geld für Neuverpflichtungen wird es für Demuth und seinen baldigen Sportchef Franz Gerber geben, falls aktuelle Spieler mit Vertrag noch transferiert werden können. Moudachirou Amadou, Abwehrspieler aus Benin, ist einer dieser Kandidaten. Seit seiner enttäuschenden Rückrunde, in der er mehrfach auf der Tribüne saß, will sich Amadou verabschieden. Einzig die Interessenten fehlen, zumal St. Pauli nicht gewillt ist, ihn ablösefrei ziehen zu lassen. Verändert hat sich die Lage für Dubravko Kolinger. Der defensive Mittelfeldspieler, der schon auf dem Abstellgleis stand, empfahl sich in den letzten Erstligawochen, verhielt sich loyal und spielt nun auch in Demuths Planungen wieder eine Rolle.

Christoph Jäger

 

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