13:03 - 4. Spielminute

Tor 0:1
P. Hofmann
Kopfball
Vorbereitung S. Jung
Karlsruhe

13:18 - 19. Spielminute

Gelbe Karte (Karlsruhe)
Batmaz
Karlsruhe

13:26 - 26. Spielminute

Tor 1:1
Nielsen
Rechtsschuss
Vorbereitung Seguin
Fürth

13:28 - 29. Spielminute

Gelbe Karte (Fürth)
Seguin
Fürth

13:35 - 36. Spielminute

Tor 1:2
Thiede
Rechtsschuss
Vorbereitung Batmaz
Karlsruhe

13:46 - 45. + 2 Spielminute

Gelbe Karte (Karlsruhe)
Heise
Karlsruhe

14:03 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Karlsruhe)
Kother
für S. Jung
Karlsruhe

14:25 - 67. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Abiama
für Green
Fürth

14:27 - 70. Spielminute

Tor 2:2
Hrgota
Foulelfmeter,
Linksschuss
Vorbereitung Hrgota
Fürth

14:33 - 76. Spielminute

Gelbe Karte (Fürth)
Abiama
Fürth

14:35 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Raum
für L. Itter
Fürth

14:37 - 80. Spielminute

Spielerwechsel (Karlsruhe)
Amaechi
für Batmaz
Karlsruhe

14:38 - 80. Spielminute

Spielerwechsel (Karlsruhe)
Fröde
für Breithaupt
Karlsruhe

14:43 - 86. Spielminute

Spielerwechsel (Fürth)
Tillman
für S. Ernst
Fürth

14:46 - 89. Spielminute

Spielerwechsel (Karlsruhe)
Gueye
für P. Hofmann
Karlsruhe

14:48 - 90. Spielminute

Gelbe Karte (Karlsruhe)
Fröde
Karlsruhe

14:50 - 90. + 3 Spielminute

Spielerwechsel (Karlsruhe)
Bormuth
für Kother
Karlsruhe

FUE

KSC

2. Bundesliga

Trotz Einbahnstraßenfußball: Fürth holt nur einen Punkt gegen den KSC

Kleeblatt kommt auf zwei Rückstände gegen Karlsruhe zurück

Trotz Einbahnstraßenfußball: Fürth holt nur einen Punkt gegen den KSC

Karlsruhes Marco Thiede freut sich über das 2:1, Fürths Sascha Burchert (re.) ist nach seinem Torwartfehler bedient.

Karlsruhes Marco Thiede freut sich über das 2:1, Fürths Sascha Burchert (re.) ist nach seinem Torwartfehler bedient. imago images

Fürths Trainer Stefan Leitl veränderte seine Startelf nach dem kuriosen 3:2-Heimsieg gegen Sandhausen auf zwei Positionen: Ernst und Stach rückten für Raum und Sarpei (beide Bank) in die Aufstellung. Taktisch kehrte die Spielvereinigung zum 4-4-2-System mit Mittelfeldraute zurück (zuvor 3-4-1-2).

Karlsruhes Coach Christian Eichner tauschte nach dem achten sieglosen Spiel, der 2:3-Niederlage in Düsseldorf einmal Personal: Batmaz begann auf dem offensiven Flügel für Lorenz (nicht im Kader).

Fürth dominant, Karlsruhe effektiv

Der KSC erwischte im Ronhof einen Blitzstart und das Kleeblatt auf dem falschen Fuß: Jung flankte von rechts hoch vors Tor, wo Hofmann das Luftduell gegen Jaeckel gewann und zum 1:0 einköpfte (4.). Der Sturmtank traf damit in jedem der letzten vier Aufeinandertreffen mit seinem Ex-Verein.

Spieler des Spiels
Karlsruher SC

Marius Gersbeck Tor

1,5
Spielnote

Ein glücklicher Punkt für leidenschaftlich verteidigende und enorm effiziente Karlsruher; Fürth spielte gerade nach der Pause Einbahnstraßenfußball, verpasste es aber, sich dafür am Ende mit dem Siegtreffer zu belohnen.

3
Tore und Karten

0:1 P. Hofmann (4', Kopfball, S. Jung)

1:1 Nielsen (26', Rechtsschuss, Seguin)

1:2 Thiede (36', Rechtsschuss, Batmaz)

2:2 Hrgota (70', Foulelfmeter, Linksschuss, Hrgota)

SpVgg Greuther Fürth
Fürth

Burchert5 - Meyerhöfer3,5, Jaeckel4, M. Bauer3, L. Itter4,5 - Stach3, Seguin3 , Green4 , S. Ernst4 - Hrgota2 , Nielsen3

Karlsruher SC
Karlsruhe

Gersbeck1,5 - S. Jung3 , Kobald4, Wimmer3,5, Heise3,5 - Gondorf5, Breithaupt3 , Wanitzek4 - Thiede2,5 , P. Hofmann3 , Batmaz3,5

Schiedsrichter-Team
Robert Schröder

Robert Schröder Hannover

4,5
Spielinfo

Stadion

Sportpark Ronhof I Thomas Sommer

Nach der frühen Führung zogen sich die Badener zurück und beschränkten sich komplett aufs Verteidigen. Karlsruhe stand hoch, aber sehr kompakt und setzte mit robuster Zweikampfführung voll dagegen. Zudem hatten die Gäste die Lufthoheit und wehrten sämtliche Flanken ab. Fürth schraubte die Ballbesitzzahlen nach oben, startete Kurzpasskombinationen und wurde meist nach schnellen Umschaltmomenten gefährlich. Nielsen (9.) und Hrgota (18.) näherten sich an. Ausgerechnet nach einer Ecke kamen die Franken dann zum verdienten Ausgleich: Nielsen fasste eine Seguin-Hereingabe mit seiner feinen Schusstechnik volley aus der Luft ab und traf zum 1:1 (26.).

Auch danach blieb die Spielvereinigung am Drücker, hatte mit Green die nächste Möglichkeit (32.), doch KSC-Keeper Gersbeck erwies sich als sicherer Rückhalt. Zudem blieb Karlsruhe gnadenlos effektiv: Thiede fasste eine Batmaz-Flanke ab und profitierte davon, dass Kleeblatt-Torwart Burchert bei den haltbaren Ball passieren ließ (36.). Somit mussten die Weiß-Grünen trotz hohem Aufwands mit einem 1:2-Rückstand in die Pause gehen.

Einbahnstraßenfußball in Weiß-Grün

Der 32. Spieltag

Mit Wiederbeginn blieb Jung angeschlagen in der Kabine und machte Platz für Kother. Leitl reagierte noch nicht, trotz einer harmlosen linken Außenbahn. Die Spielvereinigung startete offensiv in den zweiten Durchgang und verbuchte in technisch anspruchsvollen Aktionen die nächsten Hochkaräter: Hrogta steckte für Nielsen durch, doch der aufmerksame Gersbeck war einen Wimpernschlag eher am Ball (49.). Dann spielte Green einen Doppelpass mit der Sohle zurück zu Hrgota, der vor Gersbeck haarscharf am rechten Pfosten vorbeischoss (52.).

Auch in der Folge spielte das Kleeblatt Einbahnstraßenfußball mit allen zehn Feldspielern in der gegnerischen Hälfte. Gegen diesen badischen Beton aber taten sich kaum Lücken auf. Die Franken betrieben großen Aufwand, kamen aber zu selten in Schussposition. Dann aber zog Hrgota gleich drei Gegenspieler im gegnerischen Strafraum auf sich und nahm einen Kontakt des ungestüm einsteigenden Gondorf dankend an. Hrgota selbst trat zum Strafstoß an und versenkte diesen sicher zum 2:2 (70.).

Branimir Hrgota

Fürths Branimir Hrgota versenkt den selbst herausgeholten Foulelfmeter zum 2:2. imago images

Nur zwei Minuten später kam es zur nächsten kniffeligen Situation im KSC-Sechzehner: Hrgota zog ab und traf den Arm von Kobald (72.). Schiedsrichter Robert Schröder entschied erst auf Handelfmeter, nahm seine Entscheidung nach persönlicher Ansicht der Videobilder aber zurück. Davon unbeeindruckt drängten die Weiß-Grünen weiter mit Vollgas nach vorne: Hrgota scheiterte frei vor Gersbeck an einem Monster-Reflex (75.). Der mittlerweile eingewechselte Abiama schoss aus 15 Metern haarscharf links vorbei (81.). Trotz des enormen Aufwands blieb es beim 2:2.

Am vorletzten Spieltag der Saison 2020/21 geht es für beide Mannschaften in der nächsten Woche am Sonntag (15.30 Uhr) weiter: Fürth ist zu Gast in Paderborn. Karlsruhe empfängt mit Kiel den nächsten Aufstiegskandidaten.