2. Bundesliga

Fürth-Coach Schneider: "Es geht darum, die Null zu halten"

Schweizer setzt bei der SpVgg vorerst weiter auf Stabilität

Fürth-Coach Schneider: "Es geht darum, die Null zu halten"

Fürths Coach Marc Schneider will hinten "die Null" sehen.

Fürths Coach Marc Schneider will hinten "die Null" sehen. picture alliance / Sportfoto Zink / Wolfgang Zink

In den bisherigen zwölf Pflichtspielen dieser Spielzeit klingelte es immer mindestens einmal im Kasten des Kleeblatts. Selbst in den Testspielen kassierte der Bundesligaabsteiger mit einer Ausnahme immer ein Gegentor: Am 2. Juli bezwang Fürth den tschechischen Erstligisten FK Pardubitz mit 1:0.

"Dass wir es bisher nicht geschafft haben, keine Gegentore zu bekommen", ärgert Fürths Coach Marc Schneider. Und der Schweizer gibt für für das Gastspiel am Freitagabend (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker) bei Jahn Regensburg gleich ein neues Ziel aus: "Es geht darum, die Null zu halten." 

Schneider setzt weiter auf Doppelsechs: "Es geht um Stabilität"

Deshalb wird Schneider auch an der jüngst für Fürth zwar eher untypischen, dafür aber erfolgreich praktizierten Doppelsechs im defensiven Mittelfeld festhalten. "In der Phase, in der wir uns befinden, geht es vor allem um Stabilität", betont Schneider. Dass der Schwerpunkt eher auf der Defensive liege, bedeute im Umkehrschluss "aber nicht, dass wir nicht Fußballspielen wollen."

Am Freitagabend erwartet Schneider "ein Geduldsspiel." Den Jahn beschreibt der 42-Jährige als "einen sehr kompakten Gegner, der gut auf die zweiten Bälle geht und sich sowohl offensiv wie defensiv sehr laufstark präsentiert." Fehlen werden Schneider in der Domstadt die beiden Langzeitverletzten Robin Kehr (Reha nach Kreuzbandriss) und Gideon Jung (Rückstand nach Knie-Verletzung) sowie Youngster Sidney Raebiger (Bänderriss im Sprunggelenk). Ob Marco Meyerhöfer, der nach seinem Knöchelbruch am vergangenen Freitag in der U 23  sein Comeback feierte, wieder ein Kandidat ist, ließ Schneider offen. "Das werden wir sehen", sagte er. Die Tendenz geht eher aber dazu, dass Meyerhöfer sich dieses Wochenende noch gedulden muss.

jer

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