3. Liga

FSV Zwickau vermeldet Fehlbetrag von 555.000 Euro

Mehrinvestition in den Kader für Minus verantwortlich

FSV Zwickau vermeldet Fehlbetrag von 555.000 Euro

Der FSV Zwickau setzt auf eine transparente Kommunikation.

Der FSV Zwickau setzt auf eine transparente Kommunikation. imago

Um das Abstiegsrisiko zu reduzieren, habe der Verein statt der geplanten zwei Millionen Euro bewusst 2,6 Millionen Euro für die erste Mannschaft ausgegeben. "Der FSV hat in der Saison 2018/19 in seinen sportlichen Kader der ersten Mannschaft investiert, damit dieser bei dem starken Leistungsumfeld überhaupt wettbewerbsfähig ist", teilten Vorstand Tobias Leege und Geschäftsführer Christian Breiner mit. Der Klub sieht sich durch den aktuellen Tabellenplatz (12.) in seiner Herangehensweise bestätigt.

Doch wie wollen die Zwickauer den Fehlbetrag von über einer halben Million Euro decken? Geplant sind erhöhte Sponsoringeinnahmen in Höhe von etwa 200.000 Euro, eine Sonderumlage aus dem Bereich der Mitglieder (80.000), Mikrosponsoring auf dem Mannschaftsbus (50.000), ein geplantes Freundschaftsspiel (70.000) sowie die Reduzierung der Stadionmiete (200.000).

"Gelingt die Finanzierung nicht, dann müssen wir uns der Erkenntnis ergeben, dass es uns und dem Umfeld des FSV Zwickau nicht gelungen ist, einen wettbewerbsfähigen Drittligsten mit erforderlichen finanziellen Mitteln für einen Verbleib in der 3. Liga auszustatten. Ein kontrollierter Abstieg in Liga 4 wird dann unvermeidlich sein", heißt es in der Mitteilung.

cfl