Regionalliga

FSV Frankfurts Coach Barletta: "Nicht alles war fehlerfrei"

Frankfurt und Ulm bestreiten das Saisonauftaktspiel

FSV-Trainer Barletta: "Nicht alles war fehlerfrei"

Achtmal ließ er seine neue Elf testen: FSV-Coach Angelo Barletta.

Achtmal ließ er seine neue Elf testen: FSV-Coach Angelo Barletta. imago images/Marcel Lorenz

Ab Freitag (19 Uhr) rollt der Ball auf den Anlagen der Regionalliga Südwest wieder. Das Auftaktspiel der Saison 2021/22 bestreitet der FSV Frankfurt auswärts in Ulm. Der SSV 1846, der die vergangene Spielzeit mit 79 Zählern als Tabellenvierter abschloss, gilt für viele als heißer Aufstiegskandidat. Kein leichter Gegner für die Frankfurter, welche allerdings ungeschlagen durch die Sommer-Vorbereitung kamen.

Daher zeigt sich Neuzugang Gottwalt im vereinsinternen Interview auch zuversichtlich: "Wir sind eine technisch gute Mannschaft. Wir haben die letzten vier bis fünf Wochen hart geackert und versuchen, das auf den Platz zu bringen." Der 23-Jährige kam vom 1. FC Kaiserslautern, wo er 2018 aus der zweiten Mannschaft in den Drittligakader hochgezogen wurde. Was er von dort nicht kannte: derart viele Testspiele. Der FSV testete in der Saisonvorbereitung achtmal, daraus resultierte ein Torverhältnis von 37:2. "Das bringt alles nichts, wenn wir morgen verlieren. Wir hoffen natürlich, dass wir gewinnen, wir glauben das auch und wir wollen es", so der Innenverteidiger.

Barletta mit anderen Prioritäten

Neu dabei ist außerdem Cheftrainer Barletta. Der ehemalige Profi (unter anderem VfL Osnabrück) war zuvor Coach der Kickers Offenbach. Bei seinem neuen Klub konnte er bisher durch die guten Testspielresultate auf sich aufmerksam machen. "Trotzdem war nicht alles fehlerfrei. Die Fehler wollen wir in Ulm natürlich nicht so zeigen", gibt der 44-Jährige die Marschroute vor. Ein Sieg in Ulm steht für ihn im Hinblick auf die Spielzeit 2021/22 nicht im Vordergrund: "Wir wollen uns stetig weiterentwickeln und als Mannschaft agieren. Das ist mehr wert als ein überschwänglicher Sieg jetzt. Wir wissen Bescheid, was auf uns zukommt - doch wir sind auch nicht schlecht drauf."

Das Spiel im Donaustadion wird um 19 Uhr angepfiffen. Es werden zwischen 3000 und 4000 Zuschauern erwartet.

kon