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Tour de France - Chris Froome peilten fünften Sieg in Frankreich an

Brite peilt fünften Toursieg an

Froome angriffslustig: "Alter gibt es nur im Kopf"

Möchte sich bei der Tour de France nochmal in alter Stärke zeigen: Chris Froome.

Möchte sich bei der Tour de France nochmal in alter Stärke zeigen: Chris Froome. imago images

Ungeachtet seines schweren Sturzes bei der Dauphine 2019 und seiner schwachen Vorsaison peilt der Brite Chris Froome mit seinem neuen Profi-Radteam Israel Start-Up Nation seinen fünften Sieg bei der Tour de France an. "Alter gibt es nur im Kopf. Ich bin noch jung im Radsport, weil ich recht spät angefangen habe", sagte der 35-Jährige bei einer virtuellen Presserunde: "Nach vier Erfolgen bei der Tour bin ich sehr motiviert, einen fünften hinzuzufügen."

Er mache "drei- bis viermal pro Woche Physiotherapie, um alle Schwachstellen zu beseitigen. Ich hoffe, dass ich wieder 100 Prozent meines früheren Niveaus erreiche", führte Froome aus, der derzeit in Kalifornien an seiner Form feilt.

"Am einfachsten wäre es gewesen, nach meinem Sturz (Froome erlitt unter anderem einen Oberschenkel- und Hüftbruch; d.Red.) aufzuhören. Aber ich wollte das Fahrrad nicht einfach so stehen lassen. Sobald ich wusste, dass ich mich vollständig erholen kann, habe ich es versucht und weiter hart gearbeitet", sagte Froome, der 2013, 2015, 2016 und 2017 bei der Tour im Trikot des Teams Sky (heute Ineos Grenadiers) triumphiert hatte.

Dan Martin und Froome sollen sich gegenseitig unterstützen

Ein Problem mit Dan Martin, der bei der Vuelta Vierter wurde, sieht Manager Kjell Carlström nicht auf das Team zukommen - im Gegenteil. "Es sind zwei vernünftige Fahrer, die sich gegenseitig respektieren und sich auch an Teamorders halten. Chris und Dan können sich gegenseitig unterstützen und das Team stärker machen", hofft Carlström.

Bei Israel Start-Up Nation trifft Froome auf Andre Greipel (Rostock) und Rick Zabel (Unna).

tru/sid