Bundesliga

1. FSV Mainz 05 - Froher Mainzer Kunde: "Wir müssen weiter fighten"

Traumtor sorgt für die Vorentscheidung im Nachbarschaftsduell

Froher Mainzer Kunde: "Wir müssen weiter fighten"

Einer der Derbyhelden: Joker Kunde (li.) trifft gegen Kevin Trapp.

Einer der Derbyhelden: Joker Kunde (li.) trifft gegen Kevin Trapp. imago images

"Es war sehr intensiv und es herrschte viel Fighting-Spirit. Jetzt müssen wir die Köpfe oben behalten und weiter fighten, denn es ist noch nicht vorbei", sagt Kunde. An den letzten vier Saisonspieltagen trifft Mainz auf den FC Augsburg (H), Borussia Dortmund (A), Werder Bremen (H) und Bayer Leverkusen (A). Kunde war nach Onisiwo (zwei Jokertore), Öztunali, Mateta, Awoniyi und Szalai bereits der sechste Mainzer, der in dieser Saison als Einwechselspieler traf. Mehr unterschiedliche Joker gab es beim FSV nur 2010/11 (sieben) und 2004/05 (neun).

"Es war ein ganz, ganz wichtiger Sieg. Wir haben 2:0 gewonnen, die Betonung liegt auf zu null", erklärt Trainer Achim Beierlorzer. Die Mainzer hatten sich in den vergangenen Wochen zur Schießbude der Liga entwickelt. Zur neuen Stabilität beigetragen hat die Genesung von Jeremiah St. Juste, der nach einer Knieprellung in die Innenverteidigung zurückkehrte. Auch das Verschieben von Moussa Niakhaté ins Abwehrzentrum erwies sich als positiv. Vor einer Woche gegen die TSG Hoffenheim hatte der Franzose noch als Linksverteidiger begonnen.

"Mit dieser Entschlossenheit": Beierlorzers Lob für Niakhaté

"Wir können mit unserer Abwehr wirklich sehr zufrieden sein. Wenn dann ein Innenverteidiger auch noch ein Kopfballtor macht und das mit dieser Entschlossenheit, dann ist es für die Mannschaft unheimlich wichtig", weiß Beierlorzer, der die Defensive seit dem Re-Start unheimlich oft verändert hatte.

"Wir haben auf dem Platz alles gegeben. So muss man es angehen im Abstiegskampf. Ich bin unheimlich zufrieden, nicht wegen meines Tores, sondern darüber, wie sich die gesamte Mannschaft gezeigt hat. Bremen war an den vergangenen Spieltagen ein bisschen zurückgekommen, wir mussten dieses Spiel gewinnen", betont Niakhaté.

Michael Ebert

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