3. Liga

SV Meppen - Frings: "Ich fand die 3. Liga schon vorher richtig geil"

SV Meppen mit der Chance auf ersten Saisonsieg gegen den KFC Uerdingen

Frings: "Ich fand die 3. Liga schon vorher richtig geil"

Torsten Frings

Torsten Frings, Cheftrainer des SV Meppen, könnte gegen den KFC Uerdingen den ersten Sieg der Saison erzielen. imago images

Für Frings steht fest, dass seine Mannschaft im Spiel gegen Uerdingen aktiver und besser auftreten muss als gegen München. Den KFC sieht er als starken Gegner. Zwar steht der Verein in der Tabelle nur einen Platz vor dem SV Meppen, aber durch die größeren finanziellen Möglichkeiten sieht Frings einen Vorteil für Uerdingen, was die Spielerqualität betrifft.

Nach dem Abgang von Deniz Undav zum belgischen Verein R. Union St. Gilloise fehlen den Niedersachsen 29 Scorerpunkte, die der Stürmer in der letzten Saison gesammelt hat (17 Tore, 12 Assists). Frings versucht diese Lücke mit den Spielern und der gesamten Offensive zu schließen, wie er in einem Interview mit der DFB-Website erklärt. Für ihn sei es "das Schicksal des Vereins", dass Meppen seine besten Spieler oft nicht längerfristig halten kann. Das habe aber auch mit dem Gehaltsetat des Drittligisten zu tun. Dieser sei laut Frings für die 3. Liga sehr niedrig und er könne verstehen, wenn Spieler früher oder später zu anderen Vereinen wechseln, wo sie deutlich mehr Geld verdienen können.

Aufstieg in die 2. Liga weder planbar noch realistisch

Im Endeffekt müsse "jeder Punkt hart erkämpft werden", so Frings. Das Ziel sei es, nicht weiter Richtung Tabellenende zu rutschen. Ein Angriff des SVM in Richtung 2. Liga sei derzeit weder planbar noch realistisch.

Frings kann sich dennoch vorstellen, den SV Meppen für geraume Zeit zu trainieren. Er möchte die Mannschaft in allen Bereichen weiterentwickeln, betont jedoch, dass man als Trainer nie langfristig bei einem Verein in die Zukunft blicken kann. Meppens Trainer hat Gefallen an der 3. Liga bekommen. "Ich fand die 3. Liga schon vorher richtig geil", gibt er zu. Dadurch, dass die Mannschaften alle ein ähnliches Niveau haben, seien auch die Spiele oft enger als es in anderen Ligen der Fall ist.

In Zukunft weniger nahbar

Wie die Zukunft beim SV Meppen für Frings aussieht, wird sich noch zeigen. Aus seinen letzten Stationen als Trainer habe er gelernt, weniger nahbar zu sein. Er möchte in Zukunft mehr auf die Meinung des Trainerteams hören als auf die von Außenstehenden. Als nächste Gegner stehen der Tabellendritte Verl und Unterhaching an. Ob der SVM seine Startschwierigkeiten überwinden kann, wird sich in diesen Partien zeigen.

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Die Trainer in der 3. Liga