Bundesliga

Marvin Friedrich: Start in Gladbach mit vielen Hindernissen

Gladbachs Wintereinkauf noch im Wartestand

Friedrich: Start mit vielen Hindernissen

Bisher noch kein Faktor: Marvin Friedrich.

Bisher noch kein Faktor: Marvin Friedrich. imago images/Revierfoto

Stabilität sollte Friedrich (Vertrag bis 2026) der arg wackelnden Fohlen-Defensive verleihen. Bei allen Zukunftsplänen, die ihn als Führungsspieler vorsehen, natürlich auch eine Soforthilfe sein. Doch zumindest die erste Phase in Gladbach verlief für den 26-Jährigen alles andere als nach Wunsch. Seit seinem Winterwechsel kommt Friedrich auf nur sechs Pflichtspieleinsätze für die Fohlen - und er fuhr dabei nur einen einzigen Sieg ein.

Friedrich bislang noch kein Stabilisator

Gegen Augsburg gab es einen 3:2-Erfolg und mit dem 1:1 in Bielefeld nur noch ein weiteres Spiel, in dem etwas Zählbares heraussprang. Gegenüber stehen vier - zum Teil heftige - Niederlagen: 1:2 gegen Leverkusen, 1:2 gegen Ex-Klub Union, 0:3 bei der Pokal-Blamage in Hannover und das 0:6-Debakel von Dortmund. Auch mit Friedrich blieb Borussias Abwehr anfällig und löchrig.

In Dortmund am 20. Februar stand der Innenverteidiger auch zum letzten Mal für Gladbach auf dem Platz. Weil Friedrich anschließend von gesundheitlichen Problemen zurückgeworfen wurde. Ein schwerer Infekt kostete ihn Substanz und einige Kilos. Dann folgte COVID-19, wobei Friedrich nach der Genesung wegen eines auffälligen Blutbilds wieder aus dem Trainingsbetrieb genommen werden musste. Seitdem kämpft er um den Anschluss.

Jetzt, so kündigte es Trainer Adi Hütter an, soll mit der Rückkehr ins Mannschaftstraining der nächste Schritt Richtung Comeback eingeleitet werden. Wie Friedrich die Belastung wegsteckt, wird dann zeigen, ab wann mit ihm als vollwertiger Alternative zu rechnen sein wird - oder zumindest ein Einsatz als Einwechselspieler drin ist. Das Ziel liegt auf der Hand: Im Saisonfinale will Friedrich noch mal eingreifen. Und sich am sich liebsten mit einem positiven Gefühl aus der Saison verabschieden.

Jan Lustig

17 Fünferpacks und ein Sechserpack: Die torhungrigsten Profis in einem Spiel