Bundesliga

Friedhelm Funkel tobt

Frankfurt: Trainer spricht Klartext

Friedhelm Funkel tobt

Zeigte sich stocksauer über die Medien: Friedhelm Funkel.

Zeigte sich stocksauer über die Medien: Friedhelm Funkel. dpa

Mit zunehmend lauter Stimme kritisierte Funkel die Berichterstattung über den Verein: "Es wird nicht anerkannt, was wir hier in den letzten Jahren geleistet haben. Wo stand denn der Verein vor kurzem noch? Man hatte gar keine Lizenz. Fakt ist, dass wir alle unsere Ziele in den vergangenen Jahren erreicht haben", so Funkel.

Verärgert reagierte der Übungsleiter auch auf die anhaltende Kritik an der Transferpolitik der Eintracht: "Dass wir zwei Knaller wie Inamoto und Mahdavikia ohne Ablöse geholt haben, das wird überhaupt nicht gewürdigt. Das sind Volkshelden in ihrer Heimat und bei uns wird so getan, als hätten wir niemand verpflichtet."

Während Inamoto derzeit schon eifrig im Eintracht-Training zugange ist, muss sich Funkel auf die Ankunft von Naohiro Takahara und Mehdi Mahdavikia weiter gedulden, die beide noch beim Asien-Cup beschäftigt sind.

Freude hingegen bei Funkel über den Brasilianer Chris, der nach seiner Rückenverletzung ins Mannschaftstraining zurückgekehrt ist. Nach dem Ausfall von Patrick Ochs (Muskelfaserriss) kündigte Funkel an, den Amateurspieler Danny Galm mit ins Trainingslager nach Herzlake zu nehmen, das am Samstag beginnt. Vorher, am Freitagabend steht für die Eintracht ein weiterer Test beim Regionalligisten Wuppertaler SV an (19 Uhr).

Mounir Zitouni