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"Freude ungebrochen": Löw bleibt Bundestrainer

Entscheidung über Löw-Zukunft gefallen

"Freude ungebrochen": Löw bleibt Bundestrainer

Blickt mit dem DFB-Team in die Zukunft: Joachim Löw.

Blickt mit dem DFB-Team in die Zukunft: Joachim Löw. Getty Images

"Es war für uns eine Frage des Respekts, dem Bundestrainer nach einem so intensiven Turnier ein paar Tage der Ruhe zu lassen, um mit etwas Abstand die Ereignisse zu analysieren", wird Grindel in der Verbandsmitteilung zitiert. Dass Löw den bis 2018 laufenden Vertrag nicht erfüllen wolle, sei ihm nicht in den Sinn gekommen: "Wir hatten nie einen Zweifel daran, dass er seinen Weg entschlossen fortsetzen möchte und die Titelverteidigung bei der WM 2018 als großes, gemeinsames Ziel anstrebt." Für Grindel ist klar: "Jogi Löw ist der beste Trainer für diese Mannschaft."

Löw selbst, der seit genau zehn Jahren im Amt ist, macht keinen Hehl daraus, dass der Stachel nach dem 0:2 gegen Frankreich tief saß. "Wir alle waren nach dem Halbfinal-Aus natürlich enttäuscht, die Wochen vor und während der EM haben viel Kraft gekostet." Er habe Abstand in den letzten Tagen etwas Abstand gewonnen, sein Urteil über das EM-Team steht fest: "Trotz unserer Enttäuschung hat die Mannschaft nicht enttäuscht. Sie war die jüngste Mannschaft im Turnier, ich sehe nach wie vor großes Potenzial."

Trainersteckbrief Löw
Löw

Löw Joachim

Deutschland - Vereinsdaten
Deutschland

Gründungsdatum

28.01.1900

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Trotz unserer Enttäuschung hat die Mannschaft nicht enttäuscht.

Joachim Löw

Entsprechend will Löw, der sich unmittelbar nach dem Ausscheiden noch nicht klar zu seiner eigenen Zukunft geäußert hatte, den Weg mit der DFB-Auswahl auch weiter in Richtung Titelverteidigung 2018 gehen. "Ich bin sicher, sie wird uns noch viel Freude bereiten, so dass auch meine Freude weiterhin ungebrochen groß ist, mit diesen Spielern zu arbeiten und sie mit Blick auf die WM 2018 in Russland weiter zu entwickeln."

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Eine eingehende Analyse der EM in Frankreich will das Trainerteam um Löw nach der Sommerpause machen. Bereits am 31. August geht es mit einem Freundschaftsspiel gegen Finnland (in Mönchengladbach) weiter, am 4. September (20.45 Uhr) steht das erste Spiel der WM-Qualifikation in Oslo gegen Norwegen auf dem Programm.

bru

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