21:02 - 33. Spielminute

Gelbe Karte (Freiburg)
Mehmedi
Freiburg

21:38 - 52. Spielminute

Tor 1:0
Ginter
Kopfball
Vorbereitung Schmid
Freiburg

21:47 - 61. Spielminute

Gelbe Karte (Freiburg)
Krmas
Freiburg

21:47 - 61. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Werner
für Abdellaoue
Stuttgart

21:56 - 70. Spielminute

Tor 2:0
M. Hanke
Rechtsschuss
Freiburg

21:57 - 70. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Freis
für M. Hanke
Freiburg

22:01 - 75. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Maxim
für Harnik
Stuttgart

22:06 - 80. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Kerk
für Coquelin
Freiburg

22:07 - 81. Spielminute

Gelbe Karte (Freiburg)
Schmid
Freiburg

22:12 - 86. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Cacau
für Kvist
Stuttgart

22:13 - 87. Spielminute

Tor 2:1
Ibisevic
Kopfball
Vorbereitung Maxim
Stuttgart

22:16 - 89. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Höfler
für Mehmedi
Freiburg

22:15 - 89. Spielminute

Gelbe Karte (Stuttgart)
Cacau
Stuttgart

22:16 - 90. Spielminute

Gelbe Karte (Stuttgart)
Werner
Stuttgart

SCF

VFB

DFB-Pokal

Ginter im Glück, Hanke mit der Vorentscheidung

Freiburg beendet Wartezeit - Erste Pleite für Schneider

Ginter im Glück, Hanke mit der Vorentscheidung

Goalgetter: Stuttgarts Ibisevic im Duell mit Ginter (re.).

Goalgetter: Stuttgarts Ibisevic im Duell mit Ginter (re.). picture alliance

Freiburgs Trainer Christian Streich brachten nach dem 1:1-Remis gegen Berlin drei Neue: Krmas, Coquelin und Hanke spielten für Diagne, Kerk und Freis. Einmal öfter tauschte derweil VfB-Coach Thomas Schneider. Im Vergleich zum 1:1-Remis gegen Eintracht Frankfurt hütete Kirschbaum für den verletzten Ulreich (Kapselverletzung am linken Daumen) das Tor und gab damit sein Debüt für Stuttgart. Außerdem erhielten Rausch, Traoré und Abdellaoue den Vorzug vor Boka, Werner und Maxim (alle Bank).

Das badisch-schwäbisches Derby brauchte nicht lange, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Beiden Teams war es ernst, das war schnell klar. Sowohl die Freiburger als auch die Stuttgarter präsentierten sich spiel-, lauf- und zweikampffreudig. Dem Sportclub wäre dabei fast ein Traumstart gelungen, als Mehmedi aus zehn Metern nur den im Weg stehenden Schwaab anschoss (6.). Etwas später sorgte Gentner auf der Gegenseite mit seinem zu unpräzisen 14-Meter-Schuss erstmals für Furore.

DFB-Pokal

Spieler des Spiels
SC Freiburg

Oliver Baumann Tor

1,5
Spielnote

2,5
Tore und Karten

1:0 Ginter (52', Kopfball, Schmid)

2:0 M. Hanke (70', Rechtsschuss)

2:1 Ibisevic (87', Kopfball, Maxim)

SC Freiburg
Freiburg

Baumann1,5 - Sorg3, Krmas3 , Ginter2 , Günter4 - Fernandes3,5, Schuster4, Schmid3,5 , Mehmedi3 , Coquelin4 - M. Hanke2

VfB Stuttgart
Stuttgart

Kirschbaum3 - G. Sakai3, Schwaab3,5, Rüdiger3, Rausch3,5 - Gentner3, Kvist3,5 , Harnik4 , Traoré3,5 - Abdellaoue5 , Ibisevic2

Schiedsrichter-Team
Wolfgang Stark

Wolfgang Stark Ergolding

3
Spielinfo

Stadion

Mage-Solar-Stadion

Zuschauer

22.500

Es war eine rasante Partie, die zwar durchaus fehlerbehaftet war, dafür aber durch großes Tempo und offensiv ausgerichtete Mannschaften zu entschädigen wusste. Beide Teams zeigen gepflegten Fußball, wenngleich hüben wie drüben oftmals die letzte Idee fehlte. Etwas einfallsreicher waren die Hausherren, die über Mehmedi (18.) sich der eigenen Führung näherten, nach 34 Minuten aber auch Glück hatten, dass Schiedsrichter Wolfgang Stark Fernandes' Handspiel im eigenen Sechzehner nicht für elfmeterwürdig hielt. Weil im weiteren Verlauf sowohl Stuttgarts Harnik (36.) als auch auf der anderen Seite Hanke (41., 45.) kein Abschlussglück hatten, ging es letztlich torlos in die Kabinen.

Ginter erlöst die Freiburger - Ibisevic bringt nochmal Spannung ins Spiel

Matthias Ginter

Jubellauf: Matthias Ginter feiert sein soeben erzieltes 1:0. picture alliance

Der zweite Durchgang begann zunächst verhalten, um dann aber direkt in einem Paukenschlag zu münden: Hanke scheiterte zunächst an Kirschbaum (51.), der mit einer gehörigen Portion Glück einen Kopfball des 29-Jährigen zur Ecke parierte. Diese brachte den Breisgauern dann aber den gewünschten Erfolg ein: Ginter schraubte sich an der Fünferlinie hoch und nickte zum 1:0 ein (52.). Das Tor belebte die Partie, was vor allem dem VfB geschuldet war. Die Schwaben drängten nun mit aller Macht auf den Ausgleich und setzten sich mit fortschreitender Spieldauer in der gegnerischen Hälfte fest. Auf Baumann kam nun eine Menge Arbeit zu! Der SC-Schlussmann musste sein ganzes Können aufbieten, um Ibisevics Kopfball abzuwehren (59.) und war etwas später dann auch bei Sakais gefährlicher Flanke zur Stelle.

Der VfB wurde immer stärker, und Freiburg? Die große Frage bei den Hausherren war, ob sie wie schon gegen Liberec und Berlin eine Führung wieder aus der Hand geben würden. Und in Freiburg musste wieder gezittert werden! Zunächst sah alles prima für den SC aus: Zu verdanken hatte der Sportclub Hanke: Coquelin passte prima in den Lauf von Schmid, der gut kreuzte und so für Hanke Platz schaffte - 2:0.

Die Vorentscheidung war das aber nicht, denn kurz vor Schluss musste Baumann einen 16-Meter-Schuss des wenige Sekunden zuvor eingewechselten Cacau zur Ecke abwehren (86.). Bei der folgenden Szene kam Ibisevic im Zentrum relativ frei zum Kopfball und schaffte den Anschlusstreffer (87.). Jetzt warf der VfB alles nach vorne, konnte Baumann letztlich aber nicht mehr bezwingen und musste sich folglich dann doch mit dem Pokal-Aus abfinden.

Die Freiburg sind wieder am kommenden Samstag (15.30 Uhr) in der Bundesliga bei Borussia Dortmund gefordert, Stuttgart reist tags darauf (17.30 Uhr) zur Braunschweiger Eintracht. Das DFB-Pokal-Achtelfinale wird dann am Sonntag ausgelost (LIVE! ab 18 Uhr bei kicker.de).

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