20:44 - 15. Spielminute

Tor 1:0
Schuster
Rechtsschuss
Vorbereitung Darida
Freiburg

20:55 - 26. Spielminute

Gelbe Karte (Bremen)
Bargfrede
Bremen

21:39 - 53. Spielminute

Tor 2:0
Klaus
Rechtsschuss
Vorbereitung Mehmedi
Freiburg

21:45 - 59. Spielminute

Tor 3:0
Mehmedi
Rechtsschuss
Vorbereitung Klaus
Freiburg

21:50 - 64. Spielminute

Spielerwechsel (Bremen)
Petersen
für Di Santo
Bremen

21:50 - 64. Spielminute

Spielerwechsel (Bremen)
Gebre Selassie
für Obraniak
Bremen

21:52 - 66. Spielminute

Gelbe Karte (Freiburg)
Klaus
Freiburg

21:56 - 70. Spielminute

Tor 3:1
Petersen
Rechtsschuss
Vorbereitung Hunt
Bremen

22:00 - 74. Spielminute

Gelbe Karte (Bremen)
Hunt
Bremen

22:01 - 75. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Kerk
für Klaus
Freiburg

22:06 - 80. Spielminute

Spielerwechsel (Bremen)
Elia
für Bargfrede
Bremen

22:08 - 82. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Zulechner
für Mehmedi
Freiburg

22:16 - 90. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Günter
für Guedé
Freiburg

SCF

BRE

Bundesliga

Klaus und Mehmedi verscheuchen den Angstgegner

Freiburg: Zweiter Dreier in Folge

Klaus und Mehmedi verscheuchen den Angstgegner

Brachte in eine insgesamt dunkle erste Hälfte immerhin etwas Licht: SCF-Kapitän Julian Schuster (Mitte).

Brachte in eine insgesamt dunkle erste Hälfte immerhin etwas Licht: SCF-Kapitän Julian Schuster (Mitte). getty images

Grün-Weißes Angstgespenst

Freiburgs Trainer Christian Streich reagierte auf den überraschenden 4:1-Erfolg in Frankfurt mit zwei personellen Wechseln - einer davon gezwungenermaßen. Günter (Bank) und Fernandes (5. Gelbe Karte) wurden durch Mujdza und Klaus ersetzt. Gänzlich passen mussten zudem noch Höfler (Wadenverhärtung), Pilar (Außenbandriss im Sprunggelenk) und Freis (Bauchmuskelzerrung). Werder-Coach Robin Dutt, der an diesem Abend an seine einstige Wirkungsstätte (Aufstieg in die Bundesliga 2009) zurückkehrte, begnügte sich nach dem 1:1 gegen Stuttgart mit einer Veränderung. Der zuletzt formschwache Petersen (fünf Tore in 20 Spielen) wurde durch den Ex-Freiburger Makiadi ersetzt. Gänzlich vermisst wurde Garcia (Innenbandverletzung im Knie).

Mit dem SVW rückte der pure Angstgegner der Freiburger an der Dreisam an: Der SCF kassierte in 29 Bundesliga-Duellen ganze 19 Niederlagen (sechs Siege, vier Remis) sowie satte 73 Gegentore. Für den letzten Heimsieg mussten die eigenen Fans außerdem die etwas älteren Kalender herankarren und entstauben: Am 28. Juli 2001 gewann der Sportclub damals mit 3:0.

Nach Schusters Schuss knallt's

Diese Negativbilanz konnte die Breisgauer allerdings nicht lähmen - im Gegenteil. Vom Anpfiff weg übernahm der Sportclub die Initiative in Sachen Zweikampfführung sowie die Oberhand in Sachen Ballbesitz. Die Bremer hingegen versuchten anfangs zwar früh und hoch zu pressen, doch davon ließen sich die Hausherren nicht groß überraschen. Die Zuschauer sahen dennoch einen müden Kick, der bis zur 40. Minute nur fünf (!) Torschüsse zu bieten hatte. Einer davon saß immerhin: Guedé stocherte sich mit dem Ball am Fuß in den Strafraum, die vier Gegenspieler konnten nicht entscheidend klären. Am Ende flog das Spielgerät nur leicht aus dem Strafraum heraus, wo Darida leicht herankam und das Leder etwas abstoppte. Kapitän Schuster fasste sich letztlich ein Herz und knallte das Rund oben perfekt ins lange Eck (15.).

Spieler des Spiels
SC Freiburg

Admir Mehmedi Mittelfeld

1,5
Spielnote

Die temporeichen Freiburger Offensivaktionen sorgten für gute Unterhaltung, trotzdem fehlte die Spannung, weil das Spiel früh entschieden und Bremen kein ebenbürtiger Gegner war.

3
Tore und Karten

1:0 Schuster (15', Rechtsschuss, Darida)

2:0 Klaus (53', Rechtsschuss, Mehmedi)

3:0 Mehmedi (59', Rechtsschuss, Klaus)

3:1 Petersen (70', Rechtsschuss, Hunt)

SC Freiburg
Freiburg

Baumann3 - Mujdza2,5, Krmas3, Ginter4,5, Sorg3 - Schuster2 , Darida3,5, Klaus1,5 , Schmid3 - Guedé3 , Mehmedi1,5

Werder Bremen
Bremen

Wolf3,5 - Ignjovski5, Prödl3,5, Lukimya4, Caldirola5 - Bargfrede5 , Junuzovic4,5, Makiadi5, Obraniak5 - Di Santo5 , Hunt4

Schiedsrichter-Team
Michael Weiner

Michael Weiner Hasede

4,5
Spielinfo

Stadion

Mage-Solar-Stadion

Zuschauer

24.000 (ausverkauft)

Der Rest war zäh! Die Bremer hatten kaum Ideen, der als Stürmer aufgestellte Hunt hing komplett in der Luft - auch seine Versuche, sich ins Mittelfeld fallen zu lassen, verpufften. Das Gleiche galt für Obraniak, der sich zwar mühte, doch keinerlei Durchschlagskraft generierte. Die Halbzeit endete immerhin noch mit zwei ordentlichen Drehschüssen von Guedé (42., geblockt von Caldirola) und di Santo (45., Außennetz).

Der 26. Spieltag

Mehmedi auf Klaus - und wieder zurück

In den zweiten 45 Minuten steckte direkt Zunder, beide Teams wollten sich und den Zuschauern scheinbar mehr bieten. So forderte Junuzovic mit einer leichten Kopfballtouchierung von Prödl gleich mal Baumann heraus. Der Torhüter konnte aber parieren (46.). Im Gegenzug an die anschließende Ecke vergab Darida durch einen schwachen Fehlpass einen aussichtsreichen Konter (47.). Beide Teams wirkten motiviert, doch die Grün-Weißen taten sich dennoch schwer, den Ball mal über einige Stationen laufen zu lassen. Die Bestrafung durch die weiterhin bissigen Breisgauer folgte auf dem Fuß: Mehmedi wurde mit einem starken Pass auf die linke Außenbahn geschickt, nahm das Leder sehenswert an. Dann zog der Angreifer in den Strafraum und legte letztlich klug in den Rückraum für Klaus ab, der nur noch zu vollstrecken brauchte (53.).

Robin Dutt

Sah eine dünne Vorstellung seiner Mannen: SVW-Trainer Robin Dutt. getty images

Doch damit noch nicht genug, denn prompt schaltete die Anzeigentafel auf 3:0 um: Klaus startete durch die Mitte einen neuerlichen Gegenzug, zog am Ende aus rund 20 Meter ab. Lukimya hockte sich dabei auf den Hosenboden, konnte so immerhin noch den Schuss abblocken. Doch Mehmedi, der den ganzen Gegenschlag links blank durchlief, kam heran und vollendete knochentrocken (59.). Kurzum: Die Führung ging vollends in Ordnung. Bremen glaubte wohl nicht mehr daran, hier nochmal um Punkte kämpfen zu können. Da half Ginter: Der Innenverteidiger nämlich schoss Hunt komplett unnötig den Ball an die Brust. Der SVW-Kapitän konnte folglich frei auf Baumann zueilen und am Ende für Petersen ablegen, der nur noch einzuschieben brauchte (70.). Doch für einen Weckruf sorgte das auch nicht. Die Norddeutschen kamen bis zum Ende nicht einmal mehr entscheidend in den Strafraum. Der SCF gewann letztlich hochverdient und vertrieb dadurch auch etwas den Heimfluch gegen das eigentliche Angstgespenst Werder Bremen.

Die Freiburger müssen am Mittwoch (20 Uhr) in der englischen Woche in Hamburg ran, einen Tag zuvor empfängt Bremen zur gleichen Zeit den VfL Wolfsburg und damit ehemaliges Werder-Personal wie Manager Klaus Allofs oder Innenverteidiger Naldo.

Bilder zur Partie SC Freiburg - Werder Bremen