Bundesliga

SC Freiburg verpflichtet St. Paulis Daniel-Kofi Kyereh

St. Pauli dürfte eine Rekordsumme kassieren

Freiburg entscheidet das Rennen um Kyereh für sich

Trägt künftig das Trikot des SC Freiburg: Daniel-Kofi Kyereh.

Trägt künftig das Trikot des SC Freiburg: Daniel-Kofi Kyereh. Imago images

Die Liste der Interessenten war lang. Mehrere Bundesligisten, darunter der VfB Stuttgart, Aufsteiger Werder Bremen und der 1. FSV Mainz 05, hatten ein Auge auf Daniel-Kofi Kyereh geworfen, doch nun ist klar: Der SC Freiburg hat den Zuschlag für den Offensivspieler erhalten. Wie nun bekannt wurde, spielt Kyereh ab der kommenden Bundesliga-Saison für den Sport-Club.

Kyereh hatte mit seinen Leistungen in der vergangenen Saison Begehrlichkeiten geweckt. Der 26-Jährige erzielte nicht nur zwölf Tore für St. Pauli, er bereitete auch zehn weitere vor. Damit war der Nationalspieler Ghanas der zweitbeste Scorer nach Guido Burgstaller, der den Verein ebenfalls verlassen hat und in der kommenden Spielzeit für Rapid Wien auflaufen wird.

"Kyerehs Qualitäten werden uns helfen"

"Kofi hat mit dem Ball außergewöhnlich viel Kreativität, ist spielintelligent und zielstrebig. Diese Qualitäten werden uns helfen und unserem Spiel gut tun", sagt SC-Vorstand Jochen Saier. "Er ist ein Spieler, der sich in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt entwickelt und sich dem jeweils höheren Niveau schnell angepasst hat. Kofi hat noch Potenzial und sein Spiel kann noch kompletter werden - daran werden wir gemeinsam arbeiten."

Die beiden Verluste treffen St. Pauli ziemlich hart, allerdings werden die Hamburger mit einer Rekordablöse für Kyereh entschädigt, da dessen Vertrag noch bis 2023 gelaufen wäre. Vor sieben Jahren kassierte St. Pauli drei Millionen Euro für Marcel Halstenberg, als der Verteidiger zu RB Leipzig wechselte - für Kyereh soll Freiburg nach kicker-Informationen 4,5 Millionen Euro plus Boni zahlen. Über die Vertragslaufzeit machten die Breisgauer wie gewohnt keine Angaben.

"Für mich ist das ein wichtiger Schritt in meiner Karriere. Ich freue mich auf die neue Herausforderung in Freiburg, aber der Abschied fällt mir nicht leicht", kommentierte Kyereh seinen Wechsel auf der Website der Kiez-Kicker.

lei, tru

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