Regionalliga

Freibergers Stärken und der noch volle Tank

Chemnitzer Neuzugang will es nochmal wissen

Freibergers Stärken und der noch volle Tank

Traf in sieben Spielen für Chemnitz bisher einmal: Kevin Freiberger.

Traf in sieben Spielen für Chemnitz bisher einmal: Kevin Freiberger. imago images

"Einen Aufstieg habe ich noch im Tank"

Freiberger hat mit 122 Regionalliga-Einsätzen in der Spielklasse zwar schon einiges an Erfahrung gesammelt - bis zu dieser Saison aber nur im Westen. Jetzt spielt er mit Chemnitz erstmals in der Regionalliga Nordost , das Ziel bleibt das Gleiche: Ganz oben mitzuspielen. Im Interview auf der Website des CFC formulierte der Neuzugang seine Ambitionen recht deutlich: "Einen großen Clou oder Aufstieg habe ich noch im Tank - den möchte ich bestenfalls hier abrufen."

Der in Essen gebürtige Stürmer möchte es bei seiner zehnten Station also nochmal wissen - dass er Aufstieg kann, hat Freiberger schon bewiesen: 2015/2016 war er mit 14 Treffern maßgeblich daran beteiligt, dass die Sportfreunde Lotte Meister wurden, und schließlich gegen Waldhof Mannheim das Ticket für die 3. Liga buchen konnten.

47 Tore in 122 Regionalliga-Spielen sprechen für sich, doch Freiberger sieht seine Qualitäten vor allem im Dialog innerhalb der Mannschaft: "Meine Stärken liegen definitiv im verbalen Bereich. Ich habe ein gutes Gefühl dafür, das Team zusammenzuhalten. Spieler, die hinten dran sind, will ich unterstützen. Nur so kann man mit dem Team etwas Großes erreichen." Mit einem Augenzwinkern fügt Freiberger hinzu: "Auf dem Platz kann ich auch noch ein bisschen was" - er habe "ein gutes Gespür für Ball und Tor."

"Ich lebe meinen Traum"

Seine bisherige Karriere reflektiert der 31-Jährige positiv: "Auch wenn ich mit etwas Glück vielleicht noch eine Liga weiter oben funktioniert hätte", sei Freiberger dennoch mit sich selbst "im Reinen". Unterm Strich "lebe er seinen Traum". Ein weiterer Traum würde in Erfüllung gehen, wenn er mit dem Chemnitzer FC diese Saison den Aufstieg schaffen würde. Dafür braucht es aber eine Leistungssteigerung. Bisher rangieren die Himmelblauen nach dem Abstieg mit nur acht Zählern aus sieben Partien auf dem zehnten Rang - 13 Zähler hinter Spitzenreiter Viktoria 1899 Berlin. Am Sonntag stehen Freiberger und Co. bei Hertha BSC II also schon gehörig unter Druck.

kon