Int. Fußball

Frei macht 2013 Schluss

Basel: Ex-Dortmunder gibt Karriereende bekannt

Frei macht 2013 Schluss

Alexander Frei

Am Donnerstag meldete er sich zu Wort: Alexander Frei hängt die Fußballschuhe an den Nagel. imago

"Es war mir sehr wichtig, selber den richtigen Zeitpunkt meines Rücktrittes zu spüren und zu wählen", erklärte Frei in seinem Statement am Donnerstag. Bei der Überlegung, ob er seinen im Juni 2013 auslaufenden Vertrag beim FC Basel verlängern soll, kam er zu dem Schluss, dass dieser Zeitpunkt gekommen ist. Beigetragen haben dazu neben sportlichen Gesichtspunkten - Frei sieht sich nicht mehr in der Lage, zweimal am Tag zu trainieren - auch private. Seit Sommer ist er Vater einer Tochter und möchte zudem seine berufliche Zukunft gestalten. Diese soll auch im Fußballbereich liegen, nach Freis Wünschen im Nachwuchsbereich der Basler. Details dazu müssen aber mit dem Verein noch geklärt werden, der aber schon Interesse bekundete, sein Aushängeschild in den eigenen Reihen zu halten.

"Ich werde auf eine wunderbare Karriere zurückblicken können", warf Frei einen Blick voraus, nicht ohne ein letztes Ziel zu formulieren: "Dazu bleibt die Chance, nochmals einen Meistertitel zu gewinnen." Von denen hat Frei zuletzt schon einige errungen. Nachdem er seine ersten Schritte im Profifußball beim FC Basel gegangen war, kam er über den FC Thun, den FC Luzern, Servette Genf und Stade Rennes zu Borussia Dortmund. Für den BVB spielte er zwischen 2006 und 2009 74-mal in der Bundesliga und erzielte dabei 34 Treffer. Anschließend kehrte er zum FC Basel zurück, mit dem er in drei Jahren fünf nationale Titel errang: drei Meisterschaften (2010, 2011, 2012) und zwei Pokalsiege (2010, 2012).

Seit 2001 war Frei zudem in der "Nati" aktiv und erzielte in 84 Begegnungen 42 Tore, ehe er 2011 seinen Rücktritt bekanntgab. Kein Schweizer traf häufiger für sein Land.