Handball

Frauen-EM kann im Dezember in Dänemark steigen

Bundestrainer Groener mit Corona infiziert

Frauen-EM kann im Dezember in Dänemark steigen

Er kann der EM-Vorbereitung nicht wie geplant beiwohnen: Bundestrainer Henk Groener.

Er kann der EM-Vorbereitung nicht wie geplant beiwohnen: Bundestrainer Henk Groener. imago images

"Es gibt jetzt grünes Licht für die gesamte Europameisterschaft auf dänischem Boden", sagte die für den Sport zuständige Kulturministerin Joy Mogensen.

Neben Herning werden die Partien in Kolding stattfinden, wo auch die DHB-Auswahl von Bundestrainer Henk Groener ihre Vorrundenspiele in der Gruppe D bestreiten wird. Das Finalwochenende geht in Herning über die Bühne. "Das ist eine gute Nachricht, insbesondere für die Mannschaft. Sie hat nun ein klares Ziel vor Augen", erklärte DHB-Vorstandschef Mark Schober dem SID.

Co-Gastgeber Norwegen hatte Anfang vergangener Woche aufgrund der Corona-Pandemie einen überraschenden Rückzieher gemacht. "Normalerweise dauert die Organisation Monate und Jahre. Aber mit Hilfe guter Kräfte ist es uns gelungen, eine Lösung zu finden, damit wir die Endrunde auf dänischem Boden austragen können", sagte Per Bertelsen, Vorsitzender des dänischen Handballverbandes.

Am Sonntagabend war die DHB-Auswahl mit 18 Spielerinnen um Kapitänin Kim Naidzinavicius (SG BBM Bietigheim), aber noch ohne Trainer Groener in Frankfurt/Main in die EM-Vorbereitung gestartet. Der Niederländer infizierte sich Ende der vorletzten Woche mit dem Coronavirus und befindet sich seitdem in seiner Heimat in häuslicher Quarantäne. Aufgrund einer kurzfristigen Meldung eines Corona-Befundes aus dem beruflichen Umfeld fehlt auch Co-Trainer Alexander Koke zunächst. Das Trainergespann wird nach DHB-Angaben "voraussichtlich am Donnerstag" zurückerwartet.

Am Vorabend des ersten Spiels gegen Rumänien (3. Dezember) muss Groener seinen Kader auf 16 Spielerinnen reduzieren. Im Laufe der Vorrunde sind bis zu zwei Wechsel aus dem Anfang November benannten, erweiterten 30er Aufgebot möglich. Weitere deutsche Gegner in Gruppe D sind Norwegen (5. Dezember) und Polen (7. Dezember). Die besten drei Mannschaften qualifizieren sich für die Hauptrunde.

msc/sid