Bundesliga

Bundesliga, 13. Spieltag: Das bringt das Wochenende

Überblick: Dortmund kann Rekord einstellen

Frankfurts abseitige Schalke-Jagd und ein Aschermittwoch im November: Das bringt der 13. Spieltag

Am 13. Spieltag im Fokus: Frankfurt um Jesper Lindström (li.) und Köln um Mark Uth (re.).

Am 13. Spieltag im Fokus: Frankfurt um Jesper Lindström (li.) und Köln um Mark Uth (re.). imago images (2)

Ausgerechnet Mainz? Gutes Omen für mögliches Silas-Comeback

Gut acht Monate sind vergangen, seit sich Stuttgart-Angreifer Silas im Auswärtsspiel beim FC Bayern das Kreuzband gerissen hat. Sein Gegenspieler im fatalen Zweikampf hieß damals David Alaba - und er selbst in allen Datenbanken mit Nachnamen noch Wamangituka. Eine lange Leidenszeit und eine Identitätsrichtigstellung später könnte der Offensivmann am Freitagabend gegen Mainz erstmals wieder im Kader stehen - ausgerechnet gegen Mainz. In beiden Spielen der Vorsaison gegen die Rheinhessen erzielte Silas einen Treffer und wurde vom kicker zum Spieler des Spiels gekürt. Ein gutes Omen für ein mögliches Comeback?

Aschermittwoch im November? Kölns miese Derby-Bilanz

Der Samstagnachmittag steht im Zeichen des Rheinderbys zwischen Köln und Mönchengladbach. Ein Spiel, auf das sich Anhänger beider Lager naturgemäß über Wochen und Monate hinweg freuen wie auf Rosenmontag. Wobei: Aus sportlicher Sicht bewegt sich Köln in den Duellen mit dem Rivalen eher auf Niveau Aschermittwoch. Gegen kein einziges Bundesligateam kassierte der FC so viele Heimniederlagen (25) wie gegen Mönchengladbach - nicht einmal gegen den FC Bayern (24).

Neuer BVB-Rekord? Wolfsburg als geliebtes Reiseziel

Ganz ähnlich lesen sich die Zahlen der letzten Duelle zwischen Wolfsburg und Dortmund. Bezogen auf die letzten Jahre sogar noch übler. Die letzten sechs Auswärtsspiele beim VfL entschied der BVB allesamt für sich, eine solche Serie in der Fremde hatte der BVB nur in Cottbus (seit 2000) und Freiburg (2010 - 2017). Das letzte Tor der Niedersachsen gegen Dortmund datiert noch aus dem September 2016. Damals traf Daniel Didavi - Endstand aus Wolfsburger Sicht: 1:5.

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Klappt's in Fürth? Hoffenheim und der Aufsteiger-Fluch

Außerdem am Samstagnachmittag: Beim Duell Hertha gegen Augsburg treffen die beiden Mannschaften mit den wenigsten Ballkontakten im gegnerischen Strafraum aufeinander, die ligaweit beste Heimdefensive aus Bochum empfängt die beste Auswärtsdefensive aus Freiburg - und Hoffenheim hofft in Fürth nach zuletzt fünf erfolglosen Anläufen endlich wieder auf einen Sieg gegen einen Aufsteiger.

Kann Bielefeld Überraschung? Eine Serie älter als Kramer und Nagelsmann

Bekommt Arminia Bielefeld die Liga-Wut des FC Bayern ab? Nach dem 1:2 in Augsburg vergangene Woche will der Rekordmeister aller widrigen Umstände zum Trotz zurückschlagen - und könnte dafür den richtigen Gegner erwischt haben. Die Arminia hat in ihrer langen Bundesliga-Geschichte nur ein einziges Mal gegen einen aktuellen Tabellenführer gewonnen - und das liegt schon über 50 Jahre zurück: Im Februar 1971 gewann Bielefeld mit 2:0 beim damaligen Spitzenreiter Mönchengladbach. Die beiden heutigen Trainer Frank Kramer und Julian Nagelsmann waren da noch nicht einmal geboren.

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Wer wird die Nummer 268? Frankfurt jagt Schalke-Rekord

Einen etwas abseitigen Bundesligarekord könnte Eintracht Frankfurt am Sonntagnachmittag beim Heimspiel gegen Union Berlin einstellen. Nach Jesper Lindströms Tor in Freiburg am vergangenen Wochenende hat die SGE 267 verschiedene Torschützen in der Bundesliga aufzuweisen und damit nur noch einen weniger als der Spitzenreiter in dieser Kategorie - Schalke 04 mit 268. Für das Rekordtor kommen aus dem aktuellen Kader unter anderem Neuzugang Kristijan Jakic und der derzeit verletzte Christopher Lenz in Frage.

Wer hat mehr im Tank? Die Dauersprinter im direkten Duell

Abgeschlossen wird der Spieltag am Sonntagabend mit ordentlich Geschwindigkeit. Beim Duell zwischen Leipzig und Leverkusen treffen nicht nur zwei der jüngsten Mannschaften aufeinander, sondern auch die beiden Tempobolzer der Liga: Werkself-Rechtsverteidiger Jeremie Frimpong verzeichnete die meisten Sprints aller Bundesliga-Profis (370), gefolgt von Leipzigs Offensivkünstler Christopher Nkunku (353). Wer hat am Ende einer kraftraubenen Europapokal-Woche noch mehr Reserven im Tank?

mib

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