21:14 - 13. Spielminute

Tor 1:0
Kamada
Rechtsschuss
Vorbereitung Chandler
Frankfurt

21:34 - 33. Spielminute

Tor 1:1
Nainggolan
Rechtsschuss
Vorbereitung Fischer
Royal Antwerp

22:17 - 59. Spielminute

Gelbe Karte (Royal Antwerp)
Dessoleil
Royal Antwerp

22:25 - 66. Spielminute

Spielerwechsel (Royal Antwerp)
Alhassan Yusuf
für Dwomoh
Royal Antwerp

22:27 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Lammers
für Borré
Frankfurt

22:29 - 71. Spielminute

Tor annulliert
de Laet
Royal Antwerp

22:33 - 75. Spielminute

Spielerwechsel (Royal Antwerp)
J. Eggestein
für Fischer
Royal Antwerp

22:37 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Hauge
für Lindström
Frankfurt

22:42 - 83. Spielminute

Gelbe Karte (Royal Antwerp)
Mi. Frey
Royal Antwerp

22:47 - 88. Spielminute

Tor 1:2
Samatta
Linksschuss
Vorbereitung Alhassan Yusuf
Royal Antwerp

22:52 - 90. + 4 Spielminute

Tor 2:2
Paciencia
Kopfball
Vorbereitung Kostic
Frankfurt

22:49 - 90. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Paciencia
für Kamada
Frankfurt

22:48 - 90. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Rode
für Jakic
Frankfurt

SGE

ANW

Europa League

Eintracht Frankfurt trotz spätem Treffer noch nicht durch

Böllerwurf sorgt für Spielunterbrechung

Last-Minute-Eintracht schlägt wieder zu: SGE trotz spätem Pacienca-Treffer noch nicht durch

Kam spät als Joker und war direkt erfolgreich: Goncalo Paciencia.

Kam spät als Joker und war direkt erfolgreich: Goncalo Paciencia. imago images/Revierfoto

Eintracht-Coach Oliver Glasner beließ es nach dem 2:0-Erfolg in Freiburg - dem dritten Sieg in Serie - bei derselben Startelf. Hinteregger war nach seiner Sprunggelenksverletzung noch nicht wieder fit, Pacienca saß immerhin nach einer auskurierten Muskelverletzung wieder auf der Bank.

Als Gegner stand der Eintracht Antwerpen um Trainer Brian Priske gegenüber, die in der Liga auf Rang zwei stehen, in der Europa League bis dato aber enttäuschten. Die Belgier überraschten in der Aufstellung etwas, da ihr bester Torschütze in der Liga, Frey (ehemalige Nürnberger, 14 Liga-Tore), eher über den Flügel kam. 

Kamada belohnt die Eintracht - Nainggolan trifft mit viel Risiko

Die Eintracht dominierte im mittlerweile gewohnten 3-4-2-1 die Anfangsphase, ohne dabei jedoch groß für Gefahr zu sorgen. Der erste Angriff saß dann direkt: Tuta eroberte stark den Ball und leitete zu Chandler weiter, dessen punktgenaue Hereingabe Kamada verwertete (13.). 

Spielnote

Eine Partie auf mäßigem Niveau, die am Ende immerhin von der Spannung lebte.

3,5
Tore und Karten

1:0 Kamada (13', Rechtsschuss, Chandler)

1:1 Nainggolan (33', Rechtsschuss, Fischer)

1:2 Samatta (88', Linksschuss, Alhassan Yusuf)

2:2 Paciencia (90' +4, Kopfball, Kostic)

Eintracht Frankfurt
Frankfurt

Trapp3 - Tuta3,5, Hasebe3, Ndicka3 - Chandler3,5, Sow3,5, Jakic3,5 , Kostic3, Lindström4,5 , Kamada3,5 - Borré5

Royal Antwerp FC
Royal Antwerp

Butez3 - de Laet4, Dinis Almeida3, Dessoleil4,5 , Vines5 - B. Verstraete3,5, Dwomoh4 , Nainggolan3 , Mi. Frey4 , Fischer2,5 - Samatta3

Schiedsrichter-Team
Paul Tierney

Paul Tierney England

3
Spielinfo

Stadion

Deutsche Bank Park

Zuschauer

30.000

Kurz darauf hatten die Gäste, die spielerisch keine Mittel fanden und nur über Standards vor das Tor kamen, nach einer Ecke eine große Gelegenheit: Trapp wischte erst am Ball vorbei, warf sich dann aber in den anschließenden Schuss und entschärfte seinen Fauxpas umgehend (16.).

Frankfurt fand immer wieder gute Umschaltmomente und kam vor allem über die Flügel gut durch, die Flanken fanden zumeist aber keinen Abnehmer. Und das sollte sich rächen, denn eine weitere Ecke, die Ex-Mainzer Fischer an die Strafraumkante hob, nahm Nainggolan volley, sein Schuss fand von Ndicka abgefälscht den Weg ins Tor - plötzlich stand es 1:1 (33.).

Vor 30.000 Zuschauern zeigte sich Frankfurt nicht geschockt und lief weiter an, gegen Ende des ersten Durchgangs häuften sich auch die Abschlüsse, doch es ging nur mit einem Remis in die Katakomben.

Aus diesen kamen die Gäste etwas höher pressend, dadurch boten sich der SGE etwas mehr Räume. Wie schon im ersten Durchgang hatte die Eintracht alles unter Kontrolle, wirklich Nennenswertes sprang dabei aber zu selten raus - zumindest in der Anfangsphase. 

Böllerwurf, VAR, zwei späte Treffer - SGE noch nicht durch

Denn dann machten erst die Fans in negativem Sinne auf sich aufmerksam: Erst zündeten die Gäste-Fans einige Feuerwerkskörper (61.), dann explodierte ein Böller unmittelbar hinter dem Tor des Gäste-Keepers, dieser flog wohl aus der Kurve der Frankfurter (67.), anschließend musste Verstraete behandelt werden. Erinnerungen an das Hinspiel wurden wach, als ein Böller aus dem Block der Belgier direkt neben Trapp explodierte.

Das Spiel war kaum wieder angepfiffen, da ging plötzlich der Gast scheinbar in Führung: Nach Fischers Flanke stand Kapitän de Laet aber leicht im Abseits, sodass der VAR den Treffer einkassierte (71.). Doch auch danach waren es eher die Gäste, die jetzt den Treffer wollten, bei Frankfurt war der Spielfluss vollkommen abhanden gekommen. 

Und so war es gar nicht unbedingt überraschend, dass Samatta nach Vorlage von Joker Alhassan Yusuf sogar noch die Führung für die Belgier erzielte (88.). Das brachte aber einmal mehr die Last-Minute-Eintracht der letzten Wochen auf den Plan, Glasner zog seine letzte Waffe Paciencia - und diese stach, wie schon im Hinspiel, in der Nachspielzeit: Kostic brachte seine Flanke auf den Kopf des Portugiesen, der den Ball perfekt ins lange Eck beförderte (90.+4). 

Unmittelbar danach war Schluss - die Eintracht aber auch mit diesem späten Punktgewinn noch nicht durch. Denn im Parallelspiel fuhr Olympiakos spät einen Sieg ein, sicherte Rang zwei - und kann Frankfurt am letzten Spieltag aber noch überholen. Am sechsten Spieltag trifft Frankfurt auf  Fenerbahce Istanbul, Royal Antwerp empfängt Olympiakos Piräus. Der SGE reicht ein Remis, da sie den direkten Vergleich mit den Griechen gewinnen würde.