15:35 - 5. Spielminute

Gelbe Karte (Hoffenheim)
Volland
Hoffenheim

15:47 - 18. Spielminute

Tor 1:0
Oczipka
Linksschuss
Frankfurt

15:56 - 27. Spielminute

Tor 2:0
Seferovic
Linksschuss
Vorbereitung M. Stendera
Frankfurt

16:03 - 34. Spielminute

Tor 3:0
Chandler
Kopfball
Vorbereitung Oczipka
Frankfurt

16:03 - 36. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Flum
für Medojevic
Frankfurt

16:14 - 45. Spielminute

Gelbe Karte (Frankfurt)
Seferovic
Frankfurt

16:15 - 45. Spielminute

Gelbe Karte (Hoffenheim)
Polanski
Hoffenheim

16:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Strobl
für Bicakcic
Hoffenheim

16:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
T. Elyounoussi
für Polanski
Hoffenheim

16:33 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Hoffenheim)
Zuber
für Modeste
Hoffenheim

16:37 - 50. Spielminute

Gelbe Karte (Frankfurt)
Russ
Frankfurt

16:38 - 51. Spielminute

Tor 3:1
Volland
Linksschuss
Hoffenheim

16:56 - 69. Spielminute

Gelbe Karte (Frankfurt)
Aigner
Frankfurt

16:58 - 71. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Djakpa
für Aigner
Frankfurt

17:11 - 84. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Inui
für M. Stendera
Frankfurt

17:18 - 90. + 1 Spielminute

Gelbe Karte (Hoffenheim)
Roberto Firmino
Hoffenheim

SGE

TSG

Bundesliga

Geht doch! Oczipka öffnet die Dose

Eintracht Frankfurt zurrt den Klassenerhalt fest

Geht doch! Oczipka öffnet die Dose

Die Hände zum Himmel: Bastian Oczipka sorgte dafür, dass Eintracht Frankfurt gegen Hoffenheim auf die Siegerstraße einbog.

Die Hände zum Himmel: Bastian Oczipka sorgte dafür, dass Eintracht Frankfurt gegen Hoffenheim auf die Siegerstraße einbog. imago

Eintracht-Trainer Thomas Schaaf tauschte gegenüber dem 0:1 in Bremen dreimal Personal: Zambrano, Chandler und Aigner begannen statt Anderson (Knie-OP), Kittel (Kreuzbandriss) und Valdez. TSG-Coach Markus Gisdol beorderte nach dem 1:1 gegen Dortmund einen Neuen in die Startformation: Der zuletzt Gelb-gesperrte und überdies grippegeschwächte Rudy kehrte anstelle von Toljan ins Team zurück.

Es waren die Gäste, die sich unmittelbar nach Anpfiff couragiert im Vorwärtsgang zeigten. Hoffenheim spielte flott und zielstrebig nach vorne. Da es den Kraichgauern im letzten Drittel jedoch an Präzision und Durchschlagskraft fehlte, waren für sie zunächst nur Halbchancen zu notieren. Und die SGE? Den Hausherren fehlte in ihrem Spiel zunächst jegliche Balance.

Spieler des Spiels
Eintracht Frankfurt

Bastian Oczipka Abwehr

2
Spielnote

Frankfurt sorgte gegen teilnahmslose Hoffenheimer eine Hälfte lang für beste Unterhaltung; nach Wiederanpfiff eine langweilige, fehlerbehaftete Partie.

3,5
Tore und Karten

1:0 Oczipka (18', direkter Freistoß, Linksschuss)

2:0 Seferovic (27', Linksschuss, M. Stendera)

3:0 Chandler (34', Kopfball, Oczipka)

3:1 Volland (51', direkter Freistoß, Linksschuss)

Eintracht Frankfurt
Frankfurt

Trapp3 - Chandler2,5 , Zambrano3, Russ3 , Oczipka2 - Medojevic3 , Hasebe2,5, Aigner3,5 , M. Stendera4 , Ignjovski4 - Seferovic2,5

TSG Hoffenheim
Hoffenheim

Baumann4,5 - Rudy4,5, Abraham4,5, Bicakcic5 , Beck4,5 - Polanski4,5 , Schwegler5, Volland3,5 , Roberto Firmino5 - Ad. Szalai5, Modeste5

Schiedsrichter-Team
Daniel Siebert

Daniel Siebert Berlin

4
Spielinfo

Stadion

Commerzbank-Arena

Zuschauer

50.600

Erst nach knapp zehn Minuten wurden fahrige Frankfurter besser. Seferovic legte sich nach vehementem Sololauf den Ball zu weit vor (7.), kurz darauf zimmerte der Angreifer die Kugel rechts neben den Kasten (12.). Die Eintracht war nun in der Partie und ihre in den letzten Auseinandersetzungen leidgeprüften Fans alsbald glücklich: Oczipka schnappte sich bei einem Freistoß die Kugel und zirkelte sie aus 18 Metern ins linke Eck. Ein unglücklicher Baumann - der TSG-Keeper hatte zuvor einen fatalen Schritt in die Tormitte gemacht - konnte den Schuss nicht abwehren (18.).

Seferovic erhöht

1899 mühte sich um eine Antwort. Diese hätten die Hoffenheimer im Anschluss auch fast gegeben: Modeste probierte es artistisch per Fallrückzieher (20.), Szalai scheiterte im Eins-gegen-eins an SGE-Schlussmann Trapp, Roberto Firmino köpfte das vors Tor fliegende Leder drüber (beide 22.). Es war nun ein munteres Spiel in der Commerzbank-Arena: Seferovic verpasste auf der Gegenseite eine herrliche Chandler-Flanke knapp (26.). Doch nur eine Minute später durfte Frankfurts Vorarbeiter jubeln: Eingesetzt von Stendera startete Seferovic in Abseitsposition durch und veredelte das Vertikalzuspiel seines Kollegen mit dem Außenrist (27.) - 2:0!

Es lief für die seit sechs Spielen sieglosen Frankfurter - dank konsequenter Endverwertung! In der 34. Minute setzten die Adlerträger ihren Höhenflug fort: Nach einer kurz ausgeführten Ecke flankte Oczipka mit viel Effet in den Sechzehner. Dort garnierte Chandler mit dem Kopf. 3:0 zur Pause, eigentlich konnte im zweiten Durchgang nicht mehr viel passieren.

Der 32. Spieltag

Von wegen: Markus Gisdol reagierte mit einem Dreifachwechsel, schickte zum Neustart Strobl, Elyounoussi und Zuber auf dem Rasen. Den ersten Arbeitsnachweis im zweiten Durchgang lieferte jedoch ein Frankfurter: Seferovic köpfte nach Stenderas Freistoßflanke neben das Gehäuse (49.).

Zwei Minuten später war der Ball drin. Aber auf der anderen Seite. Volland jagte die Kugel aus der Distanz ins Netz, Trapp blickte hinterher. Es war ein schöner Freistoß, bei dem der Eintracht-Schlussmann aber - etwas lethargisch -dennoch keine gute Figur machte (51.).

Der Hoffenheimer Treffer beunruhigte die Hessen. Im weiteren Verlauf verloren sie immer mehr den Spielfaden. Die TSG probierte es derweil, näher heranzukommen. Allerdings sollte es bis zur 63. Minute beziehungsweise bis zur 64. Minute dauern, ehe die eingewechselten Elyounoussi und Zuber Trapp prüften.

4:1? Baumann hat etwas dagegen

So richtig schienen die Kraichgauer aber doch nicht an die Wende zu glauben. Nachdem Oczipka in höchster Not gegen Zuber geklärt hatte (74.), rannte ihnen auch die Zeit davon. Die Partie in der Bankenmetropole geizte nun mit Höhepunkten. Frankfurt hatte zwar zwischenzeitlich den Zugriff auf die Partie verloren, geriet schlussendlich aber nicht mehr in Gefahr. Im Gegenteil: Der just zuvor eingewechselte Inui hatte ebenso die Möglichkeit, auf 4:1 zu stellen (86.) wie Seferovic, dessen Direktabnahme Baumann per Glanzparade an den Pfosten lenkte (90.). Doch auch ohne den vierten Treffer waren weiter erstklassige Hessen bei Abpfiff zufrieden.

Am vorletzten Spieltag ist Eintracht Frankfurt samstags im Berliner Olympiastadion gefordert (15.30 Uhr). Die TSG 1899 Hoffenheim muss zeitgleich erneut auswärts ran, ist dann in Leverkusen zu Gast.

Bilder zur Partie Eintracht Frankfurt - TSG Hoffenheim