17:57 - 27. Spielminute

Tor 0:1
Grifo
Rechtsschuss
Vorbereitung Sallai
Freiburg

18:01 - 31. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Jakic
für Sow
Frankfurt

18:18 - 45. + 4 Spielminute

Gelbe Karte (Freiburg)
Demirovic
Freiburg

18:19 - 45. + 4 Spielminute

Gelbe Karte (Frankfurt)
Hinteregger
Frankfurt

18:47 - 54. Spielminute

Tor 1:1
Kostic
Linksschuss
Vorbereitung Hauge
Frankfurt

18:54 - 61. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
K. Schlotterbeck
für Höler
Freiburg

18:53 - 61. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Jeong
für Demirovic
Freiburg

18:53 - 61. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Petersen
für Sallai
Freiburg

18:55 - 63. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Paciencia
für Borré
Frankfurt

19:02 - 69. Spielminute

Tor 1:2
Petersen
Kopfball
Vorbereitung Günter
Freiburg

19:09 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Hrustic
für Knauff
Frankfurt

19:09 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Frankfurt)
Kamada
für Rode
Frankfurt

19:15 - 82. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Schmid
für Kübler
Freiburg

19:15 - 83. Spielminute

Gelbe Karte (Freiburg)
Lienhart
Freiburg

19:19 - 86. Spielminute

Tor annulliert
Kamada
Frankfurt

19:21 - 88. Spielminute

Spielerwechsel (Freiburg)
Haberer
für Grifo
Freiburg

SGE

SCF

Bundesliga

Nils Petersen sticht zu: Freiburg besiegt Frankfurt 2:1

SGE verliert Generalprobe fürs Rückspiel in Barcelona

Joker Petersen braucht nur acht Minuten: Freiburg besiegt Frankfurt

Entscheidender Faktor: Freiburgs Nils Petersen stach gegen Frankfurt als Joker zu.

Entscheidender Faktor: Freiburgs Nils Petersen stach gegen Frankfurt als Joker zu. IMAGO/Kessler-Sportfotografie

Frankfurts Coach Oliver Glasner nahm nach dem 1:1 gegen Barcelona zwei personelle Änderungen vor und setzte auf Rode und Hauge, die Jakic und Kamada auf die Bank verdrängten.

Freiburgs Trainer Christian Streich veränderte seine Startelf gegenüber dem 1:4 gegen den FC Bayern München auf zwei Positionen: Statt Gulde und Schmid (beide Bank) starteten Kübler und Demirovic.

Direkt muss unterbrochen werden - wenig Durchschlagskraft auf beiden Seiten

Die Partie war kaum angepfiffen, da wurde sie schon unterbrochen: Zwei Zuschauer banden sich als Form des Protests an die Pfosten des SGE-Gehäuses. Erst nach mehreren Minuten wurde die Szene aus Minute 2 aufgelöst.

Spieler des Spiels
Eintracht Frankfurt

Filip Kostic Mittelfeld

2,5
Spielnote

Tempoarm und auf niedrigem Niveau, am Ende zumindest spannend.

4
Tore und Karten

0:1 Grifo (27', Rechtsschuss, Sallai)

1:1 Kostic (54', Linksschuss, Hauge)

1:2 Petersen (69', Kopfball, Günter)

Eintracht Frankfurt
Frankfurt

Trapp3 - Tuta4, Hinteregger3,5 , Ndicka4,5 - Rode3,5 , Sow3,5 , Knauff4 , Kostic2,5 , Lindström4, Hauge3,5 - Borré4,5

SC Freiburg
Freiburg

Flekken3 - Kübler4,5 , Lienhart3,5 , N. Schlotterbeck3, Günter3 - M. Eggestein3, Höfler3,5, Sallai3,5 , Grifo3 , Höler5 - Demirovic5

Schiedsrichter-Team
Dr. Felix Brych

Dr. Felix Brych München

5
Spielinfo

Stadion

Deutsche Bank Park

Zuschauer

47.000

Wie die Auflösung der Protestaktion benötigte auch das Spiel gewisse Zeit, um an Fahrt aufzunehmen: Aufgrund von hoher Intensität in den Zweikämpfen auf beiden Seiten und einigen hohen Bällen gab es in Frankfurt in Hälfte eins kaum gefährliche Szenen zu sehen. Borré (11.), der einzige Stürmer im 4-2-3-1 der SGE, schoss ans Außennetz - ansonsten fehlte es oft an der letzten Konsequenz. So auch bei Hauge (17.) sowie Hinteregger (40.) und auf der anderen Seite Demirovic (21.).

Grifo vollendet einen Konter sehenswert

Es fiel dennoch ein Tor vor der Pause: Der Sport-Club - mit Viererkette im 4-4-1-1 agierend - konterte sehenswert, nachdem Flekken einen Hauge-Schuss pariert hatte (27.); Sallai und Grifo ließen mehrere Gegenspieler alt aussehen. Letzterer vollendete an Trapp vorbei zum 1:0 (27.). Im tempoarmen ersten Durchgang ging den Mannschaften ansonsten die Durchschlagskraft ab. Freiburg, das mit dem ersten Torschuss in Führung ging, verteidigte stark und stand tief.

Verdienter Ausgleich nach Kostics beendeter Durststrecke

Bundesliga, 29. Spieltag

Mit Wiederanpfiff blieb die SGE dran und belohnte sich. Zwar wurde ein Lindström-Treffer wegen Abseits nicht gegeben (52.), wenig später stand es dennoch 1:1 - Kostic vollendete einen tollen Pass von Hauge (54.) und beendete seine Durstrecke. Zuletzt hatte der Serbe in der Bundesliga beim 2:0 im Hinspiel getroffen.

Fortan nahm der Druck der Frankfurter zu. Kostic (57.) und Borré (58.) verfehlten knapp. Doch gerade als Frankfurt die Spielkontrolle komplett zu übernehmen schien, stach ein Joker zu: "Natürlich" war das Petersen bei Freiburg, und das nur acht Minuten nach seiner Einwechslung - plötzlich führte der Sport-Club wieder mit 2:1 (69.).

Hinteregger hat Glück, die SGE nicht

Die restliche Partie über wechselten sich Glück und Unglück bei Frankfurt ab. Hinteregger hätte nach einem Wischer durch das Gesicht von Lienhart gut und gerne des Platzes verwiesen werden können (73.), dann folgte das Pech: Weder Hrustic (84., Pfosten) noch Kamada, dessen Tor nach einem Eingreifen des VAR zurückgenommen wurde (87.), fanden den regulären Weg ins Tor.

Der Sport-Club fährt also einen wichtigen Dreier ein und bleibt Fünfter. Frankfurt hingegen ist auf Platz neun schon vier Punkte hinter Europa-League-Platz sechs (Hoffenheim).

Für die Eintracht geht es bereits am Donnerstag mit dem Gastspiel im Camp Nou weiter: Die SGE trifft im Rückspiel des Europa-League-Viertelfinals auf den FC Barcelona (21 Uhr). Freiburg hingegen hat länger Zeit zur Regeneration. Die Breisgauer empfangen am kommenden Samstag (15.30 Uhr) den VfL Bochum.

Bilder zur Partie Eintracht Frankfurt - SC Freiburg