EM

Emil Forsberg nach Schweden-Aus zerknirscht: "Unnötiges Tor"

Schweden bleibt in K.-o.-Spielen sieglos

Forsberg zerknirscht: "Unnötiges Tor, dann Pfosten und Latte"

Bittere Niederlage in Glasgow: Emil Forsberg (Mi.).

Bittere Niederlage in Glasgow: Emil Forsberg (Mi.). Getty Images

"Es ist hart. Ich finde, wir waren das bessere Team, wir haben ein unnötiges Tor kassiert, dann Pfosten und Latte getroffen", fasste Forsberg das dramatische 1:2 (1:1, 1:1) nach Verlängerung gegen die Ukraine zusammen.

In der Nachspielzeit der Verlängerung hatte Artem Dowbyk (120.+1) für die Entscheidung gesorgt, als Schweden nach dem Platzverweis gegen Marcus Danielson (98.) nach Videobeweis schon lange in Unterzahl war. "Wir haben als Team gekämpft und versprochen, nicht aufzugeben. Dann machen sie mit dem letzten Spielzug, einer Flanke und einem Kopfball, ein Tor", sagte Forsberg. "Das ist unheimlich hart."

Zuletzt 2004 im Viertelfinale

Einen weiteren starken Auftritt hatte der Leipziger Offensivmann zuvor mit seinem vierten Turniertreffer gekrönt, nach dem Ausgleich (43.) noch zweimal Aluminium getroffen. "Wir hätten mehr verdient gehabt, aber das war heute nicht der Fall", sagte Forsberg frustriert.

Damit bleibt es dabei für die Skandinavier, die zuletzt 2004 in einem EM-Viertelfinale standen: Noch nie konnten sie ein K.-o.-Spiel bei einer EM für sich entscheiden.

sid/kon