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Football Coach: Lewandowski will kein FM-Konkurrent sein

Erfahrungspunkte, Fähigkeitenbäume und Artefakte

Football Coach: Lewandowski will kein FM-Konkurrent sein

RPG-Elemente und Multiplayer-Fokus sollen Football Coach: the Game auszeichnen.

RPG-Elemente und Multiplayer-Fokus sollen Football Coach: the Game auszeichnen. RL9sport Games

Es ist nicht der erste Ausflug des polnischen Starstürmers in den virtuellen Bereich, schon 2016 hatte der Bayern-Profi mit "Lewandowski Football Star" für iOS und Android einen Versuch gewagt. Football Coach: the Game wird als Projekt allerdings umfangreicher und ambitionierter, Lewandowski und Entwickler RL9sport Games möchten bislang noch spärlich beackerten Boden bestellen.

In der neuesten Pressemitteilung wird dabei unmissverständlich klar, dass Football Coach: the Game nicht in direkte Konkurrenz zum Klassiker Football Manager von Sports Interactive treten will. Der Fokus des Lewandowski-Titels liegt auf dem Online-Multiplayer-Aspekt: Spieler aus aller Welt sollen jederzeit zu einem Ranking-Match herausgefordert werden können, auch Clan-Partien sollen eine große Rolle spielen.

"Spieler gegen Spieler, nicht gegen Computer"

"Fußball verbindet die gesamte Welt. Deshalb will ich, dass Football Coach: the Game auf einem weltweiten Wettbewerb basiert. Spieler gegen Spieler, nicht Spieler gegen Computer", wird Lewandowski zitiert. Die zweite wichtige Säule ist der RPG-Charakter des kommenden Ablegers, gerade die individuelle Charakterisierung des jeweiligen Trainers soll die Realität originalgetreu abbilden.

"Ich habe viele Trainer kennengelernt und weiß, wie verschieden ihre Persönlichkeiten sein können und wie groß ihr Einfluss nicht nur in der Kabine, sondern im gesamten Klub sein kann", so Lewandowski. Diverse Coach-Klassen werden zur Auswahl stehen, außerdem rücken das Verdienen von Erfahrungspunkten, das Leveln im Fähigkeitenbaum und das Sammeln von Artefakten im Vordergrund.

Ein Hut voller Formate und Elemente

Lewandowski und RL9sport Games wagen somit einen Balanceakt, den in der eFootball-Szene noch die wenigsten Entwickler allzu erfolgreich umsetzen konnten - viele Elemente sollen unter einen Hut gebracht werden. Denn nicht nur die sportlichen Belange des Trainerlebens werden beleuchtet und abgebildet, auch das Privatleben oder die Interaktionen mit der Anhängerschaft finden plangemäß ihren Platz.

Als Prämisse für jeglichen Fortschritt und Antrieb dient die Stimme der Community, RL9sport Games möchte die Produktion im Einklang mit den Fans vorantreiben. "Wir hören auf die Spieler. Einige Optionen wie die Entwicklung des Privatlebens des Managers kommen von ihnen. Wir sind offen für Vorschläge. Wir wollen jetzt damit beginnen, die Community um Football Coach: the Game zu formen", meint CEO Rafal Cymerman.

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Niklas Aßfalg

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